| 27.07.2026, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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BASF hat seine Produktionsanlagen für technische Kunststoffe in Minhang bei Shanghai sowie am Verbundstandort Zhanjiang in der südchinesischen Provinz Guangdong nach dem Standard ISCC Plus zertifizieren lassen. Damit kann das Unternehmen an beiden Standorten Kunststoffe herstellen, bei denen erneuerbare oder recycelte Rohstoffe über ein Massenbilanzverfahren berücksichtigt werden. Die Zertifizierung bestätigt die nachhaltige Herkunft der eingesetzten Rohstoffe und deren nachvollziehbare Zuordnung entlang der Wertschöpfungskette. Beim Massenbilanzansatz werden konventionelle und alternative Rohstoffe gemeinsam verarbeitet. Der Anteil der zertifizierten Rohstoffe wird anschließend rechnerisch bestimmten Produkten zugeordnet und unabhängig dokumentiert. Durch die Zertifizierung erweitert BASF das Angebot lokal produzierter, ISCC-Plus-zertifizierter technischer Kunststoffe in China. Adressiert werden insbesondere Unternehmen aus der Automobilindustrie sowie der Elektro- und Elektronikbranche. Diese Industrien stehen zunehmend vor der Aufgabe, regulatorische Anforderungen an den Einsatz nachhaltiger Materialien zu erfüllen und die mit ihren Produkten verbundenen Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Nach Angaben des Unternehmens sollen die zertifizierten Materialien eine nachvollziehbare Bilanzierung erneuerbarer und recycelter Rohstoffanteile ermöglichen, ohne die technischen Eigenschaften der Kunststoffe zu verändern. Die Zertifizierung bezieht sich dabei auf die eingesetzten Rohstoffe und deren Zuordnung, nicht auf eine physische Trennung der Materialien innerhalb der Produktion. BASF sieht in der lokalen Zertifizierung zudem eine Möglichkeit, die Versorgung chinesischer Kunden mit entsprechend bilanzierten Materialien zu verbessern. Die Produktion in Shanghai und Zhanjiang soll kürzere Lieferketten und eine höhere regionale Verfügbarkeit ermöglichen. Die beiden Standorte sind Teil einer schrittweisen Ausweitung der ISCC-Plus-Zertifizierung im Geschäftsbereich Performance Materials in der Region Asien-Pazifik. Zuvor hatte BASF bereits Standorte in Südkorea und Malaysia zertifizieren lassen. Nach Unternehmensangaben verfügen inzwischen knapp 70 Prozent der Performance-Materials-Standorte in der Region über eine ISCC-Plus-Zertifizierung. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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