| 28.02.2012, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
|
Die Jury aus Sponsoren (Coperion), Experten und Partnern des Biowerkstoff-Kongresses hat aus den zahlreichen Einreichungen sechs Biowerkstoffe für den „Biowerkstoff des Jahres 2012" nominiert. Am ersten Tag des Biowerkstoff-Kongresses (14. März, Maternushaus in Köln) werden sich die Nominierten dem Publikum präsentieren und zur Wahl stellen. Die Sieger werden noch am selben Abend bekannt gegeben, die Preisverleihung findet vor der Abendveranstaltung statt. Der Veranstalter erwartet zum Biowerkstoff-Kongress und der begleitenden Fachausstellung über 150 Experten aus Industrie und Forschung. Der Biowerkstoff-Kongress findet nunmehr zum fünften Mal statt. Er gilt nach Veranstalterangaben als der zweitgrößte, regelmäßig stattfindende Kongress zum Thema Biokunststoffe und Bio-Composites in Europa. Dieses Jahr stehen Biowerkstoff-Entwicklungen aus Skandinavien und Italien sowie Deutschland im Mittelpunkt. Im Folgenden finden sich Kurzporträts zu den sechs nominierten Biowerkstoffen mit Links zu ausführlichen Darstellungen als PDF-Download. Södra (Schweden) Biowerkstoff: DuraPulp, PLA and Cellulose Bio-basiertes Produkt: Lamp w101 DuraPulp ist ein neuer biologisch abbaubarer, erneuerbarer Verbundwerkstoff aus Zellulose und einem erneuerbaren mais-basierten Biopolymer, PLA (Polymilchsäure). Das neue Produkt ist eine biologisch abbaubare DuraPulp Lampe, bekannt als die w101. Sie wurde für die schwedische Leuchtenfirma Wästberg entwickelt und in enger Zusammenarbeit mit CKR gestaltet. PDF: www.nova-institut.de/downloads/Biowerkstoffkongress/Soedra_DuraPulp_Lamp.pdf www.sodra.com NAPORO (Deutschland) Biowerkstoff: NAPOROprepreg aus Rohrkolben-Schilf Bio-basiertes Produkt: Faserformteile Die Firma Naparo nutzt Rohrkolben-Schilf um daraus Faserformteile von geringer Dichte für unterschiedliche Anwendungen herzustellen. Die Bindung erfolgt über die NAPORO "NATglue"-Technologie: Wachse und Öle der Sumpfpflanze werden als Bindemittel aktiviert. PDF: www.nova-institut.de/downloads/Biowerkstoffkongress/Naporo_prepreg.pdf www.naporo.com Resopal (Deutschland) Biowerkstoff: Recyclingpapiere mit Bagasse-Harz Bio-basiertes Produkt: RE-Y-Stone Recycelte Kern- und Dekorpapiere werden für "RE-Y-STONE" mit einem natürlichen Harz aus Abfällen der Zuckerproduktion (Bagasse) gebunden. Das Bioharz besitzt nach dem Aushärten duroplastische Eigenschaften und bildet mit den Papieren eine harte, mechanisch hoch belastbare, dimensionsstabile Platte mit widerstandsfähiger Oberfläche. PDF: www.nova-institut.de/downloads/Biowerkstoffkongress/Resopal_RE-Y-Stone.pdf www.resopal.de Martin Fuchs Spielwaren - Livemold - Linotech (Deutschland) Biowerkstoff: Naturegran PV 6930, modifiziertes PLA Bio-basiertes Produkt: Spielwaren "spielstabil bioline" Basis für die neue Spielwarenserie der Firma Martin Fuchs Spielwaren ist das neu entwickelte PLA Compound Naturegran PV 6930, das zu 68% aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Das Spielzeug weist eine sehr hohe Materialfestigkeit bei hoher Schlagzähigkeit auf. PDF: www.nova-institut.de/downloads/Biowerkstoffkongress/Linotech_spielstabil_bioline.pdf www.linotech.de H. Hiendl (Deutschland) Biowerkstoff: Hiendl NFC®, WPC aus 70% Holzfasern und 30% PP Bio-basiertes Produkt: Flächentragsystem Choices Das Flächentragsystem Choices wird aus Hiendl NFC®, einem Naturfaser-Verbundwerkstoff aus der eigenen Forschung und Entwicklung gefertigt. Im Vergleich zu Holz überzeugt der Werkstoff durch seine Formbarkeit. Als Flächentragsystem vereint Choices die horizontale und vertikale Nutzung des Systems mit Vorteilen hinsichtlich Raumarchitektur, Merchandising und Nachhaltigkeit. PDF: www.nova-institut.de/downloads/Biowerkstoffkongress/Hiendl_Choices.pdf www.hiendl.de Malama Composites (USA) Biowerkstoff: Hanffaser, bio-basierter Schaum und Harz (Soja- und Rhizinusöl) Bio-basiertes Produkt: Stuhl Nomad Mobili hat eine Möbelserie herausgebracht, die die Grenze zwischen Wohnbereichen innen und außen verwischt. Jedes Stück ist aus Malama´s bio-basiertem Schaum handgeformt, dann in Hanfgewebe und dem bio-basierten Entropy Resin (Epoxidharz) eingebettet. Für den Decklack wird Audis wasserbasiertes Coating verwendet, ein Hochleistungsmaterial mit sehr geringen VOC. PDF: www.nova-institut.de/downloads/Biowerkstoffkongress/Malama_Composites_Chair.pdf www.malamacomposites.com Weitere Informationen: nova-institut.eu |
nova-Institut für politische und ökologische Innovation GmbH, Hürth
» insgesamt 143 News über "nova-Institut" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
RJG: Niiko Rautiola übernimmt Position des CEO
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Capmont: Übernahme von Dyneon von 3M - Wiederaufnahme der Fluorpolymerproduktion in Planung
Arlanxeo: Deutsches Bundespatentgericht widerruft Batteriepatent von Zeon Corporation
Meist gelesen, 10 Tage
VDI: Prof. Martin Würtele ist 52. „Kunststoffritter“
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Synthomer: Verkauf des Acrylat-Geschäft an Mutares
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Arlanxeo: Deutsches Bundespatentgericht widerruft Batteriepatent von Zeon Corporation
Meist gelesen, 30 Tage
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|