| 02.09.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Als Premiere zur K 2010 ist die Vorstellung einer völlig neuen Bauweise für Düsen-Heizelemente angekündigt. Die laut Günther Heisskanaltechnik in Eigenfertigung hergestellte Düsenheizung sei herkömmlichen Heizelementen in Sachen Produktivität, Energiebedarf und Qualität weit überlegen. Die neue Technologie vereinige gleich mehrere Vorteile auf sich: Der Durchmesser der Heizelemente sei erheblich geringer und sie weisen eine bessere Temperaturführung und damit eine schnellere thermische Reaktion auf. Außerdem zeichnen sie sich durch hohe Spannungsfestigkeit und Feuchteunempfindlichkeit aus. Mit diesen Features seien platzsparendere, präzisere und energieeffizientere Heißkanalauslegungen und damit ein effektiverer Spritzgießprozess möglich. Die neuen Heizelemente sind deutlich filigraner. Damit sind kleinere Nestabstände und Werkzeugabmessungen möglich. Die Verteilung der Heizschlangen pro Temperierzone führt zu einer exakteren Temperaturverteilung in der Düse. Größere Freiheitsgrade beim Verlegen der Kühlkanäle und eine höhere Designfreiheit bei der Teileauslegung sind weitere Vorteile. Damit wird auch der Einsatz kleinerer, leistungsangepasster Spritzgießmaschinen möglich, ohne den Produktionsausstoß zu beeinflussen. Zudem wird die Herstellung insgesamt energieeffizienter. Die Energieeinsparungen ergeben sich laut Anbieter durch die im Vergleich zu konventionellen Beheizungsmethoden niedrigere Temperatur der stromführenden Heizbahn. Die homogene Temperatur im Materialrohr schont das Material, was die Qualität von Verarbeitung und Teilen steigert. Die Herstellung kann ohne Zeitverlust und verlängerte Heizphase direkt aufgenommen werden. Die optimierte Temperaturführung sowie die schnelle thermische Reaktion der Düsen führen demnach zu einer Reduzierung des Ausschusses, geringerem Energieverbrauch, reduzierten Zykluszeiten durch Senkung der Schmelzetemperaturen sowie erweiterten Verarbeitungsmöglichkeiten auch bei thermisch sensiblen Kunststoffen. Vergleichsmessungen belegen Einsparungen Bei der Gegenüberstellung von neuer Heiztechnologie und verschiedenen Wettbewerberdüsen mit vergleichbaren Düsengeometrien wurden, so der Hersteller, im Spritzgießbetrieb Energieeinsparungen bis 50 Prozent erreicht. Das Einsparpotenzial verglichen mit herkömmlichen Günther-Heißkanaldüsen erreiche bis zu 30 Prozent. Neue Werkzeuge sollten deshalb von Anfang an mit den neuen Düsensystemen ausgestattet werden. Bestehende Spritzgießwerkzeuge können nachgerüstet werden. Die Kosten dafür seien nur wenig höher als für Düsen mit herkömmlichen Heizelementen. Die Mehrkosten amortisieren sich allein durch die Energieeinsparung nach ein bis zwei Jahren. Weitere Informationen: www.guenther-heisskanal.de K 2010, 27.10.–3.11.2010, Düsseldorf, Halle 1, Stand D42 |
Günther Heisskanaltechnik GmbH, Frankenberg
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