| 28.10.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das SKZ-Prüflabor hat seine umfangreiche Analytik um ein automatisiertes GC/MS-Gerät mit Headspace-Kopplung erweitert. Mit diesem Gerät können alle organischen Verbindungen, die gasförmig vorliegen oder die sich aus dem flüssigen oder festen Zustand unzersetzt verdampfen lassen, qualitativ und quantitativ nachgewiesen werden. So können zum Beispiel Kohlenwasserstoffe (VOC’s), halogenierte Kohlenwasserstoffe (PCB’s bzw. PBB’s) und polyaromatische Kohlenwasserstoffe (PAK’s) einzeln oder auch in Form von Summenparametern (Gesamtkohlenstoffemission, VOC- und Fog-Werte) quantitativ bestimmt werden. Auch Geruchsemissionen werden mittels Headspace schnell und zuverlässig charakterisiert, erläutert das SKZ den Hintergrund.In der Kunststoffanalytik wird die GC/MS unter Anderem zur Identifikation von Weichmachern, Flammschutzmitteln, aromatischen Aminen, Farbstoffen, Fremdstoffen, Verunreinigungen oder Zersetzungsprodukten eingesetzt. Auch bei der quantitativen Bestimmung von Restmonomeren wie Styrol oder Vinylchlorid bzw. von Lösemittelrückständen wird diese Analysemethode angewendet. Da die Ergebnisse bei der massenspektroskopischen Detektion nicht ausschließlich über ihre Retentionszeiten, sondern auch über einen Vergleich mit Bibliotheks- bzw. Referenzspektren charakterisiert werden, liefert die GC/MS auch gerichtsfeste Analyseergebnisse von z.B. Giftstoffen, Drogen, Pestiziden etc. Eingesetzt wird das hochmoderne Gerät in der Forschung und Entwicklung zur Materialentwicklung, der laufenden Güte- und Qualitätssicherung von Kunststoffprodukten bis hin zur Schadensanalytik. Weitere Informationen: www.skz.de K 2010, 27.10.–3.11.2010, Düsseldorf, Halle 10, Stand B24 |
SKZ - KTT GmbH, Kunststoff-Technologie-Transfer, Würzburg
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