| 18.04.2011, 15:03 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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1961 entstand bei Arburg die Idee, eine Spritzgießmaschine mit schwenkbarer Schließ- und umsteckbarer Spritzeinheit zu bauen. Erfunden hat dieses Prinzip Karl Hehl. Die Lösung des schwäbischen Unternehmers und genialen Tüftlers war so clever wie einfach: Ein Drehpunkt mit Schneckengewindetrieb und gleiche Achsabstände machten den Einsatz von Schließ- und Spritzeinheit wahlweise horizontal oder vertikal möglich. Durch Auflösung des starren Bauprinzips war ein sehr viel flexibleres Arbeiten möglich. Der hydraulische Alleskönner beherrschte damals neben dem Spritzgießen auch die Verfahren Spritzblasen und Extrudieren und verarbeitete Theromplaste, Elastomere und Duroplaste. Durch die Möglichkeit, eine horizontal und eine vertikale Spritzeinheit zu kombinieren, bereitete die innovative Lösung außerdem dem Mehrkomponenten-Spritzgießen den Weg. Im Laufe der Jahre vollzog sich der Wandel von einer Maschine, die alles kann, zum maßgeschneiderten Produkt. Das Baukastenprinzip soll dabei größtmögliche Variabilität bieten. Das gilt z.B. bei der Wahl der Antriebe – von vollhydraulischen über hybride bis zu vollelektrischen Varianten – ebenso wie für die Kombinierbarkeit der Spritzeinheiten mit horizontalen und vertikalen Schließsystemen bis 5.000 kN Schließkraft. Hinzu kommen unterschiedliche Ausstattungspakete, beispielsweise für das Pulverspritzgießverfahren (PIM), die Verarbeitung von Flüssigsilikonen (LSR) und Duroplasten sowie für Verpackungsanwendungen. Weitere Informationen: www.arburg.com |
Arburg GmbH + Co KG, Loßburg
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