| 01.06.2011, 11:05 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
|
|
Die deutschen Unternehmen sind von den Auswirkungen der Japankrise nur wenig betroffen. Das ergab eine Zusatzumfrage unter 1600 Unternehmen, die das ifo Institut München im Rahmen des monatlichen Konjunkturtests durchgeführt hat. Zwar berichten 18 Prozent (alle Zahlen gewichtet) der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes von Lieferengpässen, doch konnten die meisten von ihnen auf andere Lieferanten zurückgreifen. Daher kam es bisher kaum zu Produktionseinschränkungen. Auch für die kommenden Monate rechnen die Unternehmen nicht mit einer Verschlechterung der Lage. Während die überwiegende Mehrheit der Unternehmen nicht von der Japankrise betroffen sei, gebe es zwei Ausnahmen: Mit weitem Abstand am stärksten von Lieferengpässen betroffen sind die Hersteller von elektronischen und optischen Erzeugnissen zu 44 Prozent sowie die Automobilhersteller (42 Prozent). Doch nur bei 13 Prozent der Autohersteller sowie 7 Prozent der Elektronik- und Optikunternehmen kam es zu Produktionseinschränkungen. In nächster Zeit könnten die Produktionseinschränkungen vor allem vereinzelt die Elektronik- und die Autobranche treffen: 12 Prozent der Hersteller elektrischer Ausrüstungen sowie je 10 Prozent der Elektronik- und Optikunternehmen und der Autohersteller erwarten in den kommenden drei Monaten Produktionseinschränkungen. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
» insgesamt 296 News über "ifo" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Arlanxeo: Deutsches Bundespatentgericht widerruft Batteriepatent von Zeon Corporation
Synthomer: Verkauf des Acrylat-Geschäft an Mutares
Meist gelesen, 10 Tage
VDI: Prof. Martin Würtele ist 52. „Kunststoffritter“
Rommel Formenbau: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Meist gelesen, 90 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| "Dichten. Kleben. Polymer." - Ausgabe 2026
|