| 28.02.2005 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Remondis AG & Co. KG (www.remondis.de) hat nun den Kauf der RWE Umwelt AG mit insgesamt 70 % des Geschäftsvolumens erfolgreich abgeschlossen. Sie hat damit im Rahmen des so genannten Closings die Anteile an RWE Umwelt mit sofortiger Wirkung übernommen. Das Bundeskartellamt (www.bundeskartellamt.de) hatte nach eingehender kartellrechtlicher Prüfung kürzlich seine Zustimmung erteilt. Zur Entscheidung des Bundeskartellamts nimmt Dr. Hermann Niehues (Bild), Vorstandsvorsitzender der Muttergesellschaft Rethmann AG & Co. KG, wie folgt Stellung: "Es ist richtig, wir konnten RWE Umwelt nicht ganz übernehmen. Eine Analyse der Marktanteile in den regionalen und fachlich relevanten Märkten zeigte, dass wir in einigen Regionen und in eigenen Fachgebieten keine zusätzlichen Marktanteile übernehmen konnten. Aus diesem Grunde haben wir nicht alle Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen und keine in Hessen übernommen. Darüber hinaus gab es in einigen Fachsparten ebenfalls die Notwendigkeit, Teilaktivitäten abzutrennen. Insgesamt ergab sich daraus ein Paket von 30 % der RWE Umwelt, das die RWE zunächst als Nichtkerngeschäft mit dem Ziel der Veräußerung in den nächsten Jahren fortführen will." Die Auflagen des Bundeskartellamtes hat Remondis akzeptiert und wird diese schnellstmöglich umsetzen. "Mit der jetzt erfolgten Übernahme der RWE Umwelt sind wir im Kreislaufwirtschafts- und auch im Wasserbereich zu der Führungsgruppe der europäischen Unternehmen aufgeschlossen. Wir glauben, dass wir die erreichte Position verteidigen und weiter ausbauen können", so Niehues. Die Remondis AG & Co. KG (inkl. der 70 % der RWE Umwelt AG) wird in 2005 mit ca. 15.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,2 Mrd. Euro erwirtschaften. Bild: Dr. Hermann Niehues, Vorstandsvorsitzender der Muttergesellschaft Rethmann AG & Co. KG Dokument: Beschluss des Bundeskartellamts B 10 - 122/04 (pdf, 555 kB) |
Remondis AG & Co. KG, Lünen
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