| 01.11.2011, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der deutsche Verpackungsmittelhersteller Alcopack plant im weißrussischen Gomel den Aufbau neuer Anlagen zur Produktion von Kunststofffolien für die Lebensmittelindustrie. Laut Medienberichten sind dazu bis 2016 Investitionen von insgesamt 30 Mio. EUR vorgesehen. Allein bis Ende dieses Jahres investiert die Alcopack-Tochter Freshpack Solutions 10 Mio. EUR in die Errichtung der zwei ersten Fertigungslinien, die im März kommenden Jahres die Produktion aufnehmen sollen. Insgesamt plant Freshpack Solutions in dem neuen Werk sechs Fertigungslinien mit einer Jahreskapazität von 9.000-10.000 Tonnen BOPS-Folie. Etwa 85% der Produktion sind für den Export vorgesehen, mit den übrigen 15% soll ein Großteil des weißrussischen Bedarfs gedeckt werden. Mit dem Investitionsvorhaben in der Sonderwirtschaftszone (SWZ) Gomel-Raton ist die Schaffung von etwa 100 neuen Arbeitsplätzen verbunden. Alcopack produziert in der SWZ Gomel-Raton bereits Schraubverschlüsse für die Getränkeindustrie. Die Unternehmensgruppe Alcopack mit Sitz in Koblenz umfasst außerdem verschiedene Handelsunternehmen in Deutschland und eine Vertriebstochter in Russland, die sich neben dem Vertrieb von Schraubverschlüssen vor allem auf den Handel mit Glasflaschen, Etiketten, PET-Flaschen und Preforms konzentrieren. Die SWZ Gomel-Raton in der Gebietshauptstadt Gomel im Südosten Weißrusslands wurde 1998 gegründet. Zu den insgesamt 50 registrierten Investoren gehören neben Alcopack die deutsche Becker-System und die österreichische Stalgrit sowie weitere Unternehmen aus Liechtenstein, Tschechien, Litauen, Lettland, Großbritannien, Frankreich, der Türkei, dem Iran und aus Russland. Weitere Informationen: alcopack.by Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Weißrussland
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