| 18.11.2011, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Treffen der Kunststoffverbände in Dubai Vertreter von Kunststofforganisationen aus aller Welt haben sich jetzt in Dubai getroffen, um gegen "Marine Litter", die Vermüllung der Meere, aktiv zu werden. Der Aktionsplan umreißt Aktionen, die 2012 starten, und Fortschritte, die erreicht werden sollen. Neben weltweiten Aktivitäten, die von allen Unterzeichnern unterstützt werden, wurden etwa 100 Projekte in 32 Ländern identifiziert. Die weltweiten Aktivitäten des Aktionsplans sind künftig auf www.marinelittersolutions.org in englischer Sprache abrufbar. Nach und nach sollen die Informationen auch in anderen Sprachen verfügbar sein. Lösungen des globalen Marine-Litter-Problems erfordern weltweite Zusammenarbeit. Deshalb fordert die Kunststoffindustrie alle Interessierten auf, sich zu beteiligen, um zu helfen, die weitere Vermüllung der Meere zu vermeiden. Das Treffen in Dubai sei ein wichtiger Schritt vorwärts, hieß es. Die Kunststoffindustrie sei entschlossen, das Problem konstruktiv anzupacken und neue Partnerschaften einzugehen, um tragfähige Lösungen zu finden. Die "Joint Declaration for Solutions on Marine Litter" ist bislang von 54 Organisationen der Kunststoffindustrie unterzeichnet worden. Sie umreißt eine 6-Punkte-Strategie für das Handeln der Industrie und wirbt für eine enge Zusammenarbeit einer Vielzahl unterschiedlicher Akteure, um gemeinsam Fortschritte in Sachen Meeresschutz zu erzielen. Schon heute gibt es eine Reihe positiver Beispiele, vom "Vacances-propres"-Programm in Frankreich bis zu "Keep America Beautiful" in den USA. Dazu kommt jetzt die Partnerschaft der Kunststoffindustrie mit der "Gemeinsamen Expertengruppe zu wissenschaftlichen Aspekten des Meeresumweltschutz" (GESAMP). GESAMP berät die Vereinten Nationen. Die Kunststoffindustrie hat sich verpflichtet, GESAMP zu unterstützen, Quellen, Verhalten und Wirkungen von Mikro-Kunststoffen auf die Meeresumwelt zu beurteilen. "In zahlreichen Ländern ist die Kunststoffindustrie aktiv gegen Marine Litter", so Ulrich Reifenhäuser, turnusmäßiger Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Kunststoff (WVK), "auch in Deutschland haben wir unsere Hausaufgaben gemacht". Reifenhäuser verwies dabei auf die Kunststoff-Verwertungsquote, die in Deutschland bei vorbildlichen 98 Prozent liege, sowie auf Aktionen wie das "Fishing for Litter", das die BKV unterstütze und das von BKV und IK initiierte und finanzierte "Forschungsvorhaben: Land Sourced Litter". Dr. Jürgen Bruder, Hauptgeschäftsführer der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen und Teilnehmer der Konferenz in Dubai ergänzt, dass auch die Aufklärung der Verbraucher wichtig sei, wie sie etwa PlasticsEurope unter dem Slogan "Kunststoff - Zum Wegwerfen zu schade" seit langem sehr erfolgreich betreibe. Über die Wirtschaftsvereinigung Kunststoff Träger der Wirtschaftsvereinigung Kunststoff sind PlasticsEurope Deutschland, der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie, der Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA und die BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung. Ziel der WVK ist es, die deutsche Kunststoffindustrie in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken und die übergreifenden Interessen der Branche zu vertreten. |
Wirtschaftsvereinigung Kunststoff, Bad Homburg
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