| 21.04.2005 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Ersatzbrennstoffe werden zur energetischen Verwertung vor allem aus Haus- und Sperrmüll, Resten aus der Wertstoffsortierung sowie aus produktionsspezifischen Gewerbe- und industriellen Produktionsabfällen hergestellt. Sie substituieren als heizwertreiche Fraktion infolge der Umsetzung der TA Siedlungsabfall teure Primärbrennstoffe, was gerade in Zeiten hoher Energiepreise zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die neuen Granulatoren der Baureihe "FineCut" (Bild) der WEIMA Maschinenbau GmbH (www.weima.com) erfüllen hierbei nach Herstellerangaben als Nachzerkleinerer in mehrstufigen Aufbereitungsanlagen die Forderungen der Abnehmer aus Kraftwerks- und Zementindustrie nach immer feineren Korngrößen und engeren Korngrößenbereichen. Die neuen Granulatoren der Baureihe "FineCut" sind insbesondere für die Zerkleinerung von vorsortiertem bzw. vorzerkleinertem Material ausgelegt, das hierbei in der Regel auf Korngrößen von 20 mm bis 30 mm zerkleinert wird. Die Durchsatzleistungen der Maschinen liegen je nach Zusammensetzung des zu zerkleinernden Materials und dem eingesetzten Sieblochdurchmesser bei 4-12 t/h. Die Drehzahl des Rotors kann über einen Frequenzumrichter stufenlos der jeweiligen Aufgabenstellung optimal angepasst werden. Der Hardox-beschichtete Spezialrotor zeichnet sich durch eine extrem lange Lebensdauer aus und das auch bei Dauerbetrieb mit hohen Drehzahlen. Die Hardoxschicht sowie die gehärteten Wellenstümpfe sind verschraubt und können bei Bedarf schnell ausgetauscht werden. Die Siebe werden ebenfalls aus Hardox-Material gefertigt. Dies führt insgesamt zu einer Reduzierung des Verschleißes und somit hoher Verfügbarkeit bei gleichzeitiger Erhöhung der Durchsatzleistung. Die Maschinen zeichnen sich weiterhin durch ein gute Zugänglichkeit aus, wobei der hydraulisch betätigte Siebkorb sowie die Revisions- und Störstoffklappe einen leichten und schnellen Zugang zum Rotor und zu den Schneidwerkzeugen ermöglichen. So können eventuelle Störstoffe schnell und problemlos entfernt werden. Die Empfindlichkeit der neu entwickelten Kupplung, der sog. "Torque Limiter", kann eingestellt werden, wodurch mögliche Beschädigungen der Maschinen durch Störstoffe weitgehend vermieden werden. Als Rotor- und als Gegenmesser werden vierfach wendbare Schneidwerkzeuge eingesetzt. Das Gegenmesser kann bei laufendem Betrieb stufenlos und segmentweise eingestellt werden. Dies ermöglicht einen präzisen Schnittspalt, der eine lange Lebensdauer der eingesetzten Schneidwerkzeuge und eine gleichmäßige Qualität der erzeugten Ersatzbrennstoffe gewährleistet. IFAT 2005, München, 25.-29.4.2005, Halle B3, Stand 303/402 |
WEIMA Maschinenbau GmbH, Ilsfeld
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