| 22.01.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
|
|
Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV) kritisiert den starken Kostenanstieg, den viele Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie infolge der zum Jahresbeginn in Kraft getretenen Neuregelung der Rundfunkgebühren erleiden würden. Die zu Jahresbeginn in Kraft gesetzte Umstellung der bisherigen Rundfunkgebühr auf einen geräteunabhängigen Rundfunkbeitrag habe drastische Kostensteigerungen für viele Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie zur Folge. Die Umstellung auf den Rundfunkbeitrag, der bei den Unternehmen in Form einer Betriebsstättenabgabe erhoben werde, führe teilweise zu einer Vervielfachung der Gebührenbelastung der Unternehmen. „Im Einzelfall hat sich die Gebührensumme, die einem Unternehmen unserer Branche abverlangt wird, gegenüber dem Vorjahr mehr als verzwölffacht. Insbesondere wenn Unternehmen eigene Kraftfahrzeuge besitzen oder mehrere Betriebsstätten unterhalten, steigt die Belastung durch den Rundfunkbeitrag dramatisch an“, so der Geschäftsführer des GKV, Dr. Oliver Möllenstädt. Der GKV rechnet damit, dass sich Unternehmen gegen das neue Gebührensystem auf dem Rechtsweg wehren werden. Der Verband rät daher allen Mitgliedsunternehmen seiner Trägerverbände, die Zwangsabgabe nur unter Vorbehalt zu zahlen. Somit bleibe die Chance, auf eine spätere Rückerstattung der Beiträge erhalten. Der GKV will sich gegenüber der Politik für eine sorgfältige Evaluierung der Auswirkungen auf die Unternehmen einsetzen. Erforderlichenfalls müsse das Beitragssystem nach Auffassung des Verbandes erneut auf den Prüfstand gestellt werden. Weitere Informationen: www.gkv.de |
Gesamtverband kunststoffverarbeitende Industrie e.V., Frankfurt a.M.
» insgesamt 260 News über "GKV" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Infinex Group: Ausbau der Führungsstruktur - Erweiterung der Geschäftsleitung
Barnes-Molding-Solutions: Bündelung der Spritzgießkompetenzen unter neuem Namen „Spectrix“
Eko-Punkt: Übernahme der Recycling Dual GmbH von Smurfit Westrock in Planung
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Meist gelesen, 10 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Continental: Spatenstich für neues Mischzentrum in Iowa
Borouge International: Patrick Jany neuer Finanzvorstand
Weiss Kunststoffverarbeitung: Hohe Auslastung und Investitionen im Jubiläumsjahr
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Meist gelesen, 90 Tage
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|