| 22.02.2013, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das neue „Biopolymerverarbeitungsverbundprojekt“, koordiniert vom IfBB und gefördert vom BMELV, baut ein Informationsportal rund um die Verarbeitung von biobasierten Kunststoffen auf. Das Biopolymerverarbeitungsverbundprojekt (BVVP) startet am 1. März 2013 und wird über eine Laufzeit von drei Jahren vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit 4,4 Mio Euro gefördert. Projektträger ist die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR). Projektpartner sind neben dem IfBB das Fraunhofer-Institut für angewandte Polymerforschung IAP, SKZ - Das Kunststoff-Zentrum und die TU Chemnitz. Unter dem Titel „Verarbeitung von biobasierten Kunststoffen und Errichtung eines Kompetenznetzwerkes im Rahmen des Biopolymernetzwerkes der FNR“ arbeiten verschiedene Experten daran, umfangreiche Informationen zur Verarbeitung von marktgängigen sowie auch sich noch in der Entwicklung befindenden biobasierten Kunststoffen zu bündeln und für die verarbeitende Industrie zugänglich zu machen. Damit soll das Vorhaben die derzeit bestehende Informationslücke füllen zwischen der zunehmenden Anzahl an neu entwickelten Werkstoffen und Verarbeitern sowie Anwendern, bei denen das Interesse und die Nachfrage an den neuartigen Biowerkstoffen kontinuierlich wächst. Das Expertenwissen im Bereich biobasierter Kunststoffe soll auf diese Weise weitläufig erfasst, systematisiert und öffentlich zugänglich gemacht. Im Laufe des Projekts sollen nicht nur die Daten zu verschiedenen kunststoffspezifischen Verarbeitungsverfahren, wie beispielsweise Spritzguss, Compoundierung, Einfärben, Folien- oder Faserherstellung u.v.m., erhoben werden, sondern diese sollen im Rahmen des Technologietransfers auch mittels Informationsveranstaltungen und -broschüren, Fachtagungen sowie dem Aufbau regionaler Beratungsstrukturen an die Verarbeiter weiter gegeben werden. Ein wesentlicher Schritt im Rahmen des Technologietransfers soll die Einbindung der Ergebnisse und entsprechend aufbereiteten Daten ins Biopolymernetzwerk bei der FNR sein als öffentliche Ansprechstelle für Biopolymerwerkstoffe. Regionale Verteilung vier kooperierender Partner In dem Vorhaben arbeiten mit dem Fraunhofer-Institut für angewandte Polymerforschung IAP in Golm und seiner Projektgruppe für Biopolymere in Schwarzheide, dem SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, der TU Chemnitz und dem IfBB, das zugleich auch die übergeordnete Projektkoordination übernimmt, vier fachlich anerkannte Partner im Bereich der Kunststoffforschung zusammen. Durch die regionale Verteilung der vier kooperierenden Partner über die gesamte Bundesrepublik sollen bundesweit umfassende Beratungsstrukturen für die Verarbeitung von Biokunststoffen geschaffen werden. Das IAP mit seinen Standorten Golm und Schwarzheide sowie die TU Chemnitz betreuen bevorzugt den ostdeutschen Raum, während das SKZ für Süddeutschland und das IfBB im Norden und Westen Deutschlands als bevorzugten Ansprechpartner zur Verfügung steht. Weitere Informationen: www.biopolymernetzwerk.de, www.fnr.de, www.hs-hannover.de, www.iap.fraunhofer.de, www.ifbb-hannover.de, www.skz.de, www.tu-chemnitz.de |
IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe, Hochschule Hannover, Fakultät II-Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik, Hannover
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