| 02.08.2013, 06:10 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bei der Extrusion von Kunststoffen kann es erforderlich sein, die Oberflächentemperatur zu messen um sicherzustellen, dass die Produkte nicht zu heiß sind, wenn sie den Extruder verlassen, denn eine Überhitzung stellt u. a. ein Risiko für Verfärbungen bzw. Materialverbrennungen dar. Ursprünglich für Anwendungen in der Kabelindustrie entwickelt, stellt Sikora mit "WIRE-TEMP 6100" ein System zur Messung der Oberflächentemperatur jetzt auch als eigenständige Einheit zur Verfügung. Unabhängig von äußeren Einflüssen soll es kontinuierlich und berührungslos die Temperatur von beliebigen Kunststoffen messen können. Konzipiert für runde Produkte mit einem Durchmesser von 0,1 bis 10 mm und 0,15 bis 100 mm, sei das System ausgelegt für eine Oberflächentemperatur bis 150°C, optional bis 200°C. Die Messung der Temperatur erfolge dabei unabhängig vom Material und von der Oberflächenstruktur. Ein großer Vorteil gegenüber herkömmlichen Systemen sei die Temperaturmessung mittels eines thermischen Bildsensors in einer Infrarot-Kamera, die mit einem großen Messbereich das Produkt zuverlässig erfasse. Ein breites Spektrum von Kommunikationsschnittstellen soll eine zuverlässige Übertragung der Messwerte an ein SIKORA Prozessorsystem, eine Anlagensteuerung oder einen Laptop sichern. Das Universal-Schnittstellenmodul lässt laut Hersteller mit RS485, RS232, Profibus-DP oder alternativ industrielle Feldbusse wie CANopen, Ethernet/IP, DeviceNet, Profinet IO keine Wünsche offen. Das Schnittstellenmodul sowie alle Anschlussstecker sind komplett im Gerät integriert und seien somit optimal geschützt vor Wasser, Schmutz und mechanischen Beschädigungen. Passend zur Multimediageneration verfügt das WIRE-TEMP 6010 neben den gängigen Schnittstellen optional über eine WLAN-Schnittstelle. Sie dient der Diagnose und Qualitätskontrolle. Weitere Informationen: sikora.net |
Sikora AG, Bremen
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