| 12.11.2013, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die ZF Friedrichshafen AG hat sich für die Dieffenbacher und KraussMaffei Technologie zur Ausstattung ihres neuen Entwicklungszentrums entschieden, teilt Dieffenbacher mit. Leichte und hochfeste Strukturbauteile aus Verbundwerkstoffen mit duro- oder thermoplastischer Matrix stehen demnach im Zentrum der Anwendung. Serienfertigung von Leichtbauteilen stärker im Fokus Mit ZF forciert einer der weltweit führenden Automobilzulieferer den Leichtbau mit Faserverbundwerkstoffen. Das neue Technologiezentrum am Standort Schweinfurt ist mit moderner Maschinentechnik ausgestattet und bietet die Möglichkeit, neben der Grundlagenforschung auch Entwicklungsprojekte voranzutreiben und komplexe, prototypentaugliche Teile in geringen Stückzahlen zu produzieren. Nach eigenen Angaben hat ZF in den vergangenen Jahren erhebliches Grundlagenwissen und Erfahrung zum Thema Leichtbau aufgebaut. Dies betrifft auch Technologien zur Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen. Hier liegt das Augenmerk auf Radträgern und Querblattfedern im PKW-Fahrwerk und auf dem Vierpunktlenker im LKW. Für die genannten Komponenten soll eine Gewichtseinsparung zwischen 15 und 50 Prozent je nach Bauteil realisierbar sein. Anlagen- und Prozesstechnologie aus einer Hand Dieffenbacher liefert als Generalunternehmer die Gesamtanlage. Kernkomponente ist die Dieffenbacher 1.000 Tonnen-Presse der Baureihe DCL. Diese laut Anbieter bauhöhenoptimierte und energieeffiziente Unterkolbenpresse ist für die Serienproduktion von Fahrzeugkomponenten aus lang- und endlosfaserverstärkten Kunststoffen ausgelegt. Pressverfahren, wie HP-RTM, SMC, LFT-D und Organoblechumformung, sollen auf der Anlage optimal umsetzbar sein, da die integrierten Betriebsmodi auch auf diese Verfahren zugeschnittenen seien. Die steuerungstechnische Integration des KraussMaffei Dosiersystems erlaube besonders bei der Verarbeitung schnell reagierender Harzsysteme eine optimale Faserimprägnierung. Eine seriennahe Entwicklung wird den weiteren Angaben zufolge durch das Dieffenbacher Automations-Knowhow gewährleistet. Preforms aus textilen Karbonfasern werden mit der speziellen Dieffenbacher-Greifertechnologie in die Presse eingelegt. Genauso können "Organoblech"-Werkstoffe in einen Dieffenbacher Infrarot-Ofen zur schnellen und homogenen Erwärmung abgelegt werden. Mit der Eröffnung des Entwicklungszentrums der ZF Friedrichshafen AG und der betriebsbereiten Übergabe der Anlage ist der Grundstein zur Umsetzung serienreifer struktureller Leichtbaukomponenten gelegt, heißt es abschließend. Weitere Informationen: www.dieffenbacher.de, www.kraussmaffeigroup.com, www.zf.com |
Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau, Eppingen
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