| 31.01.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die österreichische INTERSEROH-Tochter EVA GmbH begrüßt den Wegfall wettbewerbsrechtlich bedenklicher Bestimmungen in Verträgen des ARA-Systems (Österreichisches Sammel- und Verwertungssystem für Verpackungen). Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat nach eigenen Angaben Vereinbarungen des ARA-Systems mit großen Anfallstellen wie zum Beispiel Einzelhandelsketten geprüft und wettbewerbsrechtlich bedenkliche Exklusivitätsbestimmungen festgestellt. Mittels spezieller Klauseln wurde die Anfallstelle verpflichtet sicherzustellen, dass sämtliche bei ihr anfallenden Verpackungen über das ARA-System lizenziert werden. Das heißt, die Anfallstelle musste ihre Lieferanten dazu anhalten, ihre Verpackungen über das ARA-System zu entpflichten und darüber hinaus auch die Entpflichtung der selbst importierten Verpackungen auf das ARA System übertragen. Die Klauseln wurden nach Unterredungen zwischen der Wettbewerbsbehörde und ARA jetzt ersatzlos gestrichen. EVA sieht sich durch das Vorgehen der Behörde bestätigt. Mit Wegfall der Exklusivitätsbestimmungen ist nun ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung fairen Wettbewerbs bei der Verpackungssammlung und -verwertung erfolgt. Es besteht kein Grund mehr, dass Anfallstellen die Lizenzierung bei einem bestimmten System verlangen – zumal schon vor Jahren von den österreichischen Behörden klargestellt wurde, dass bei unterschiedlichen Systemen entpflichtete Verpackungen gemeinsam erfasst werden können. EVA bietet als wichtigster Mitbewerber im gewerblichen Bereich den Anfallstellen eine gleichwertige Dienstleistung mit den gleichen Entsorgungsunternehmen wie die ARA an. Die EVA GmbH mit Sitz in Wien ist ein Tochterunternehmen der Kölner INTERSEROH AG. Mit zahlreichen Standorten in Deutschland und Beteiligungen in den europäischen Nachbarländern ist INTERSEROH einer der führenden Dienstleistungs- und Rohstoffkonzerne in Europa und führender Anbieter von Organisationslösungen für das Stoffstrommanagement. Als Dienstleister organisiert INTERSEROH Recyclingprozesse, als Versorger der Papier-, Stahl-, Kunststoff- und Holzwerkstoffindustrie sowie von Biomassekraftwerken liefert INTERSEROH mehr als fünfeinhalb Millionen Tonnen (Sekundär-)Rohstoffe im Jahr. INTERSEROH beschäftigt zirka 1.350 Mitarbeiter europaweit. Der Konzernumsatz lag 2004 bei 1,04 Milliarden Euro (2003: 736,7 Millionen), der Konzernjahresüberschuss betrug 28,8 Millionen Euro (2003: 8,9 Millionen Euro). |
EVA GmbH, Wien
» insgesamt 6 News über "EVA" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Vecoplan: Reinigungsprozesse für das Kunststoffrecycling - Trockenreinigung im besonderen Fokus
Mol Gruppe: Hauptversammlung beschließt Dividende von rund 600 Mio. Euro
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Meist gelesen, 10 Tage
Trinseo: Deutliche Preiserhöhungen für Polystyrol, ABS und SAN
Feddersen Group: Gebündelte Recyclingkompetenz
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Uhde Inventa-Fischer: Neue PET-Anlage für türkischen Verpackungshersteller Köksan
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
Röhm: Chemisches Recycling in MMA-Anlage in Worms integriert
Meist gelesen, 90 Tage
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Ceresana: Slight market recovery for plastic pipes in Europe expected from 2026
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|