| 31.03.2015, 06:12 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Die Streusalzbehälter Polaro L/XL gehören zu den größten und schwersten PUR-Formteilen, die je bei Thieme hergestellt wurden. Aufnahmen für diverse Funktionsteile werden bereits während des Gießprozesses integriert. Auch die Lagerung auf dem Transportfahrzeug vereinfacht sich mit den neuen PUR-Behältern. Mussten die Vorgängermodelle in ein Metallgestell eingebaut werden, erfolgt die Lagerung nun in aus PUR gefertigten Aufnahmeträgern. Lediglich zwei Metallstreben auf den Behälterseiten werden noch benötigt. Somit wird das Gesamtgewicht erheblich reduziert und die korrosionsanfälligen Metallteile werden auf ein Minimum reduziert. Günstige Materialeigenschaften Der „Polaro“ L/XL wird in einem Stück aus schwarz eingefärbtem Polyurethan hergestellt, eine anschließende Oberflächenbehandlung ist nicht mehr erforderlich. Als für den Einsatzzweck ideal erwies sich der PUR-Werkstoff „Baydur“ GS, der nicht wie andere PUR-Formulierungen geschäumt, sondern im Gießverfahren verarbeitet wird. Damit hergestellte Formteile weisen eine besonders hohe Steifigkeit, Schlagzähigkeit, Chemikalienbeständigkeit und Verrottungsfestigkeit auf, wie sie im rauen Winterdienst mit dem stark korrosiven Streumittel Salz verlangt werden. Trotz ihrer Stabilität und Größe – der „Polaro“ XL misst 1.400 x 1.170 x 800 mm³ – sind die Teile relativ leicht (XL: 43 kg L: 35 kg). Damit gehören die Lehner-Streubehälter zu den größten PUR-Formteilen, die je bei Thieme hergestellt wurden. Trotz des extremen Öffnungsweges der eingesetzten Großformenträger von 2,80 m wäre eine Entformung dieser Riesenteile nicht möglich gewesen. Deshalb wurde von den Thieme-Technikern ein spezieller Schiebetisch entwickelt, mit dem das Formunterteil aus dem Formenträger gefahren und so eine problemlose Entformung sichergestellt werden kann. Vereinfachte Montage Außer der guten Haltbarkeit und dem geringen spezifischen Gewicht der damit hergestellten Teile bietet der PUR-Prozess noch einen weiteren praktischen Vorteil, die sogenannte Funktionsintegration: So werden die Aufnahme für das Schneckengetriebe, die Führungsschienen für den Metallrahmen, der die Abdeckplane trägt, sowie die Gewinde für die Befestigungsringe bereits während des Herstellungsprozesses integriert, wodurch sich die Endmontage der Winterdienststreuer wesentlich vereinfacht. Über Thieme Die Thieme Maschinenfabrik wurde 1960 durch Werner Thieme gegründet. In den beiden Geschäftsbereichen Drucksysteme und Kunststofftechnologie beschäftigt die Thieme GmbH & Co. KG weltweit heute circa 350 Mitarbeiter. Hauptsitz von Thieme ist Teningen bei Freiburg im Breisgau. Vertriebs- und Service-Niederlassungen befinden sich in Frankreich und in den USA. Weitere Informationen: www.thieme-products.com, www.lehner.eu |
Thieme GmbH & Co. KG, Teningen
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