| 20.07.2015, 10:48 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Mit der LFT-Anlagentechnik von ProTec entstehen durch Pultrusion hochwertige langfaserverstärkte Granulate mit vielfältiger Polymermatrix und Faserverstärkung - (Bild: ProTec Polymer Processing). "Mit der Übernahme von PolymersNet bündeln wir die gesamte LFT-Prozesskette und das damit verbundene Know-how an einer Stelle. Informations- und Entscheidungswege werden hierdurch kürzer und effizienter, produkt- und verfahrenstechnische Entwicklungen erreichen schneller Marktreife. Hiervon profitieren unsere derzeitigen und künftigen Kunden, denen wir so Hochleistungstechnologie zu einem marktgerechten Preis anbieten können", erklärt ProTec-Geschäftsführer Peter Theobald. Parallel zu verfahrens- und produkttechnischen Weiterentwicklungen wird die LFT-Anlage im Bensheimer Technikum auch künftig für kundenspezifische Erprobungen zur Verfügung stehen. "Um hierfür eine optimale Infrastruktur einzusetzen, statten wir beim gerade laufenden Aufbau die Anlage mit einem Compoundierextruder neuester Bauart aus, und auch die Anlagensteuerung wird auf einen vollautomatischen Betrieb aller Prozessschritte ausgelegt", so Theobald. Geplant ist, dass die modernisierte LFT-Produktionslinie ab Mitte August d.J. in Bensheim nutzbar ist. Effiziente Technologie für hochwertige Werkstoffe Die LFT-Pultrusionsanlage ist speziell auf die wirtschaftliche Herstellung hochwertiger Thermoplaste mit Fasern in Granulatlänge zugeschnitten. Üblich sind in der Praxis LFT-Werkstoffe mit Faserlängen (Granulatlängen) von 7 mm bis 25 mm. Dazu werden die Faserstränge – wahlweise Glasfaser- oder Kohlefaserstränge – in die Filamente vereinzelt, danach im Imprägnierwerkzeug mit der Polymerschmelze gleichmäßig ummantelt (imprägniert) und die Faser-Polymer-Stränge nach dem Abkühlen abschließend granuliert. Realisierbar sind Fasergehalte bis zu 60 Gew.-% und Anlagen mit Durchsätzen bis zu 1.200 kg/h. LFT ergeben im Spritzgießverfahren hoch belastbare Leichtbauteile mit zugleich sehr guter Oberflächenqualität. Die Anlagentechnik von ProTec eignet sich den Angaben zufolge zur Herstellung einer breiten Werkstoffpalette mit unterschiedlicher Faserverstärkung und vielfältiger Polymermatrix. Die Technologie ist demnach inzwischen so weit entwickelt, dass hiermit LFT aus kohlefaserverstärktem PP ebenfalls prozesssicher gewonnen werden können, eine bislang kaum oder gar nicht realisierbare Materialkombination. Über ProTec Polymer Processing Das Leistungsportfolio der ProTec Polymer Processing GmbH mit Sitz in Bensheim umfasst Anlagen für effizientes Materialhandling von Kunststoffen, schlüsselfertige Anlagen für die Festphasen-Nachkondensation von Kunststoffen, Recyclinganlagen sowie Komplettanlagen für die Produktion von Langfaserthermoplasten (LFT-Pultrusionsanlagen). Als Unternehmen der Schoeller-Gruppe verfügt ProTec Polymer Processing über ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz. Weitere Informationen: www.polymersnet.de, www.sp-protec.com, www.schoellerpolymerindustries.com, www.schoeller.org |
ProTec Polymer Processing GmbH, Bensheim
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