| 05.11.2026, 09:01 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Kunststoffrecycler bage plastics baut sein Werk in Großschirma in Sachsen zum zentralen Recyclingstandort der Unternehmensgruppe aus. Die bage plastics Deutschland GmbH investiert in zusätzliche Sortier- und Trenntechnik. Dadurch steigt die jährliche Verarbeitungskapazität um rund 25 Prozent auf 30.000 Tonnen. Künftig werden in Großschirma Kunststofffraktionen aus Altkühlgeräten und Elektrokleingeräten gemeinsam aufbereitet. Das Werk produziert daraus hochreine Rezyklate aus Polystyrol (PS), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) und Polypropylen (PP). Dafür werden bestehende Verfahren zur Dichtetrennung, elektrostatischen Trennung und Nahinfrarot-Sortierung (NIR) an dem Standort gebündelt und durch zusätzliche Anlagentechnik ergänzt. Im Zuge der Neuordnung verlagert das Unternehmen die Aufbereitung von Kunststoffen aus Altkühlgeräten vom oberösterreichischen Werk Wolfern bis Ende 2026 nach Großschirma. Der Firmensitz sowie Compoundierung und Logistik verbleiben in St. Marien in Oberösterreich. bage plastics wurde 2014 gegründet und ist auf das Recycling von Kunststoffen aus Elektroaltgeräten spezialisiert. Das Produktportfolio umfasst neben PS-, ABS- und PP-Rezyklaten auch PC/ABS-Rezyklate sowie Compounds für die Verarbeitung im Spritzguss und in der Extrusion. Das Unternehmen ist Mitglied des europäischen Branchenverbands Plastics Recyclers Europe. Weitere Informationen: bage-plastics.com |
bage plastics GmbH, St. Marien, Österreich
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