| 19.08.2016, 08:58 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Als Interessenvertretung für alle Belange rund um die 3D-Drucktechnologie hat der neugegründete "Verband 3DDruck" in Berlin seine Arbeit aufgenommen. Ziel des Verbands sei es, alle Akteure und ihre Interessen rund um den 3D-Druck und dessen Potenziale zu bündeln, sie gegenüber der Politik zu vertreten und einen gesellschaftlichen Diskurs zu Chancen und Risiken dieser Technologie anzustoßen. Diesen Dialog eröffnet der Verband am 26.08.2016 in Berlin mit einer Kick-off-Veranstaltung. In Einzelworkshops soll ein Blick auf künftige Marktentwicklungen und -potenziale geworfen werden. Es gelte aber auch, Antworten auf gesellschaftliche Fragen, Möglichkeiten der Finanzierung oder zur notwendigen Regulierung, der Ausbildung und des Datenschutzes zu finden. Die Teilnahme zugesagt haben laut Veranstalter bereits Vertreter von Unternehmen wie SAP und Audi, sowie Sylvia Monsheimer, Business Director für 3D Printing bei Evonik. "Wir haben in den letzten Monaten deutschlandweit viele Anfragen von Unternehmern, Verbänden und aus der Politik erhalten, eine Interessenvertretung für die Nutzer der 3D-Druck-Technologie zu gründen. Wir sehen bei dem Thema große Potenziale beispielsweise für die Optimierung der Logistikketten, der Steigerung der Energieeffizienz durch leichtere Bauteile oder im Gesundheitswesen und betreten mit dieser jungen, innovativen Technologie oftmals regulatorisches Neuland", erklärt der von der Gründungsversammlung gewählte Vorsitzende Justus Bobke. Mit Peter M. Scholz, der sich auch im Deutschen Kulturrat engagiert, sei ein Kenner der Kultur- und Kreativwirtschaft zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Komplettiert wird das Vorstandsteam von Rechtsanwalt und Markenrechtsexperten Markus Wiedemann. Zum Geschäftsführer wurde Udo Sonnenberg berufen. Unterstützt wird die Arbeit des Verbandes von einem Beirat, den Henning Finck, Bevollmächtigter der Handelskammer Hamburg beim Bund, Hauptstadtrepräsentant von Hafen Hamburg Marketing und dem Hamburger Weltwirtschaftsinstitut leitet. In den Beirat berufen wurden neben Industrievertreter, Vertreter von Forschungs- und Hochschuleinrichtungen auch Mitglieder des Deutschen Bundestags. Weitere Informationen: www.verband3ddruck.berlin |
Verband 3DDruck e.V., Berlin
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