| 28.08.2018, 08:32 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der südkoreanische Öl- und Chemiekonzern S-Oil plant im Rahmen des zweiten Abschnitts eines größeren Expansionsprogramms die Entwicklung eines neuen Petrochemiekomplexes. Laut Pressemitteilung ist dabei die Errichtung eines Steamcrackers mit einer Jahreskapazität von bis zu 1,5 Mio. Tonnen Ethylen und anderer Produkte vorgesehen. Zudem soll der neue Komplex vor allem Anlagen zur Produktion von Polyethylen und Polypropylen umfassen. Der Aussendung zufolge wird derzeit eine Machbarkeitsstudie für den Cracker erstellt, in der Anlage sollen in erster Linie Rohbenzin (Naphta) und Raffineriegase verarbeitet werden. Als Standort des neuen Petrochemiekomplexes ist ein 40 ha großes Areal in der Nähe der Raffinerie von S-Oil in Onsan bei Ulsan an der Südostküste Koreas vorgesehen. Das Land hatte der Konzern von Hyundai Heavy Industries erworben. Die erforderlichen Investitionen für die Entwicklung des neuen Komplexes werden von S-Oil mit insgesamt mehr als 5.000 Mrd. KRW (3,8 Mrd. Euro) veranschlagt. In den Anlagen, deren Fertigstellung für 2023 vorgesehen ist, könnten etwa 400 neue Arbeitsplätze entstehen. S-Oil wird mehrheitlich von dem saudi-arabischen Ölkonzern Aramco kontrolliert. Im Geschäftsjahr 2017 setzte der in Seoul ansässige Konzern 20.891 Mrd. KRW (16,1 Mrd. Euro) um und erzielte dabei einen operativen Gewinn von 1.373 Mrd. KRW (1,1 Mrd. Euro) sowie einen Nettogewinn von 1.246 Mrd. KRW (1 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.s-oil.com |
S-Oil, Seoul, Südkorea
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