| 11.04.2019, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das japanische Chemieunternehmen Dainippon Ink & Chemicals (DIC) plant die Errichtung einer Anlage zur Produktion von Compounds auf der Basis von Polyphenylensulfid (PPS) in den USA. Laut Pressemitteilung soll die Anlage am Standort des Tochterunternehmens DIC Imaging Products USA in Oak Creek im Bundesstaat Wisconsin entstehen. Vorgesehen sind dort Kapazitäten für etwa 3.000 Tonnen PPS-Compounds im Jahr. Mit dem Produktionsstart wird im Herbst 2020 gerechnet. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden in der Aussendung allerdings keine Angaben gemacht. Bislang produziert DIC bereits PPS-Compounds in Japan, China, Südostasien und Europa. Nach der Inbetriebnahme der neuen Anlage in Wisconsin werden die entsprechenden Gesamtkapazitäten des Unternehmens auf rund 46.000 Jahrestonnen steigen. Mit der Entscheidung für die Errichtung ihrer ersten Anlage für PPS-Compounds in Nordamerika reagiert DIC auf die weiter wachsende Nachfrage, insbesondere in der Automobilindustrie. Der Aussendung zufolge sollen dabei die Produktionskapazitäten vor Ort u.a. eine stabile Versorgung der Kunden in der Region und kürzere Lieferzeiten ermöglichen. Weltweit rechnet DIC bis 2021 mit einem Anstieg der Nachfrage nach PPS-Compounds um mehr als 20 Prozent im Vergleich zu 2017. Die in Tokio ansässige DIC produziert neben Verbundwerkstoffen vor allem Druckfarben, Pigmente, Flüssigkristalle und verschiedene organische Chemikalien. Für das Geschäftsjahr 2018 berichtet das Unternehmen einen operativen Gewinn von 48,4 Mrd. JPY (386 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von 32 Mrd. JPY (255 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 805,5 Mrd. JPY (6,426 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.dic-global.com |
Dainippon Ink & Chemicals, Tokio, Japan
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