| 30.11.2021, 15:48 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Auf der Compoundieranlage von Coperion produziert Lanxess bei sehr hohen Durchsatzraten hochverstärkte Polyamid-Compounds - (Bild: Lanxess, Krefeld-Uerdingen). Reibungsloser Produktionsablauf Coperion hat die Compoundierlinie als schlüsselfertige Komplettlösung für Lanxess realisiert – vom Engineering bis hin zur Inbetriebnahme. Von der Rohmaterialaufgabe, über die Förderung, Compoundierung bis hin zur Granulier- und Klassiertechnologie hat Coperion alle Prozessschritte der Anlage nahtlos aufeinander abgestimmt und logistisch sinnvoll in einen Stahlbau integriert. Dies gilt als die Basis für den vollautomatischen Betrieb der Compoundieranlage. Bereits nach einem kurzen Anfahrprozess soll ihre volle Leistungskapazität ausgeschöpft werden können. Darüber hinaus hat Coperion die Compoundierlinie für Lanxess so ausgelegt, dass der zur Verfügung stehende Raum optimal genutzt wird und eine gute Zugänglichkeit der einzelnen Komponenten sowie kurze Laufwege für das Bedienpersonal gesichert sind. Alle Schlüsselkomponenten der Komplettlösung stammen aus eigener Entwicklung und Produktion von Coperion. Dazu zählt der Hochleistungsextruder ZSK 92 Mc18, der mit seinem sehr hohen Drehmoment von 18 Nm/cm³ eine zentrale Funktion bei der Erzielung der hohen Durchsatzraten für verstärkte Polyamide übernimmt. Der ZSK-Doppelschneckenextruder ist mit einer zweiwelligen Seitenbeschickung ZS-B und einer Seitenentgasung ZS-EG ausgestattet. Eigens für die Herstellung der Polyamid-Compounds hat Coperion den Spritzkopf SK92 weiterentwickelt. Mit seinem intelligenten Temperierkonzept soll eine sehr homogene Temperaturverteilung erreicht werden, so dass die Stränge auch bei hohen Durchsatzraten über die gesamte Breite der Lochleiste vollkommen gleichmäßig austreten. Hinzu kommt die optimierte Fließgeometrie, dank der die Polyamidschmelze sehr schonend behandelt und eine hohe Compoundqualität erzielt werden kann. Die Lochleiste soll sich in der neuen Ausführung des SK92 sehr einfach und schnell mit nur wenigen Handgriffen wechseln lassen. Einen sehr wichtigen Beitrag für den Betrieb der Komplettanlage leistet die vollautomatische Strangzuführung von Coperion Pelletizing Technology. Sie leitet die extrudierten Stränge über eine wasserüberspülte Rutsche und ein nachfolgendes Förderband automatisch zum Einzugswerk des Stranggranulators SP 700 HD. Das Anfahren erfolgt damit ebenso vollautomatisch wie das Fördern und Einfädeln der Stränge bei Strangabrissen. Es erfolgt den weiteren Angaben zufolge kein Produktverlust und die laufende Produktion wird demzufolge nicht unterbrochen. Frank Lechner, General Manager Process Technology and Research & Development der Polymer Division bei Coperion, zeigt sich sehr zufrieden mit der Anlage: „Bei der Komplettlösung für Lanxess konnten wir unsere gesamte Systemkompetenz ausspielen. In jedem einzelnen der Prozessschritte steckt sehr viel Entwicklergeist von uns. Es macht uns sehr stolz zu sehen, wie alle Technologien erfolgreich ineinandergreifen, und dass Lanxess das Leistungspotenzial unserer Anlage für die Herstellung von Polyamid-Compounds voll ausschöpfen kann.“ Weitere Informationen: www.coperion.com, lanxess.com |
Coperion GmbH, Stuttgart
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