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06.02.2026, 08:35 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

re-strap: Geschlossener Materialkreislauf für Kunststoff-Um­reif­ungs­bänd­er – Kooperation mit Teufelberger

re-strap, spezialisiertes Sammel- und Rücknahmesystem für Kunststoff-Umreifungsbänder, und Teufelberger Strapping Solutions haben eine langfristige Kooperation vereinbart. Ziel der Vereinbarung ist es, gebrauchte Umreifungsbänder aus dem deutschen Markt als hochwertigen Post-Consumer-Stoffstrom wieder in die industrielle Herstellung neuer Umreifungsbänder zurückzuführen.

Die Kooperation entsteht vor dem Hintergrund einer angespannten Marktsituation für Recyclate in Europa. Während regulatorische Vorgaben und Nachhaltigkeitsziele mittelfristig einen steigenden Bedarf an Post-Consumer-Recyclaten erwarten lassen, stehen viele Recycler aktuell unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Niedrige Preise für Neuware und Importe, eine verhaltene Nachfrage der Industrie sowie Unsicherheiten bei Qualitäts- und Nachweisstandards erschweren den Absatz von Recyclaten und bremsen Investitionen in Recyclingkapazitäten. Gleichzeitig wird für die kommenden Jahre eine Unterdeckung an verfügbaren Recyclaten prognostiziert.

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Vor diesem Hintergrund setzt die Vereinbarung auf langfristige Absatz- und Abnahmesicherheit. re-strap erhält mit Teufelberger erstmals einen festen Abnehmer direkt aus der Umreifungsbandindustrie. Bislang wurden die aufbereiteten Materialien aus dem re-strap-System unter anderem in Anwendungen wie Spritzguss, Compounding und 3D-Druck eingesetzt. Die Rückführung in dieselbe Produktgruppe stellt einen neuen Anwendungsfall dar und schließt den Kreislauf materialgleich.

Die Vereinbarung soll zugleich Planungssicherheit für den weiteren Ausbau des re-strap-Sammelsystems schaffen. In Deutschland nehmen bereits zahlreiche Unternehmen an der getrennten Erfassung ihrer gebrauchten Umreifungsbänder teil. Durch den gesicherten Absatz können zusätzliche Anfallstellen angebunden und größere Mengen einer hochwertigen stofflichen Verwertung zugeführt werden. Damit soll vermieden werden, dass dieser Kunststoffstrom energetisch verwertet oder lediglich downgecycelt wird.

Die Sammlung erfolgt über das von re-strap entwickelte Rücknahmesystem. Unternehmen erfassen ihre Umreifungsbandabfälle vor Ort, unter anderem mithilfe einer Vorzerkleinerung, und stellen sie zur Abholung bereit. Das Material wird anschließend aufbereitet und im Rahmen der Kooperation wieder zur Herstellung neuer Umreifungsbänder eingesetzt.

Weitere Informationen: www.re-strap.de, www.teufelberger.com

re-strap GmbH, Kurtscheid

» insgesamt 3 News über "re-strap" im News-Archiv gefunden

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