| 05.12.2022, 11:19 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Der Hafen Antwerpen hat einen neuen, 800 Meter langen Radweg gebaut. Wie es in einer Presseinformation weiter heißt, reduziert die Wiederverwendung von recyceltem Kunststoff neben Vorteilen in Bezug auf Wasseraufnahme und Beständigkeit auch den CO₂-Ausstoß. Die beiden verwendeten Techniken sind demnach eine Premiere in Belgien und tragen zum Bestreben des Hafens Antwerpen-Brügge bei, bis zum Jahr 2050 ein klimaneutraler Hafen zu sein. Der neue Radweg am Zomerweg am rechten Ufer besteht aus zwei Abschnitten mit innovativen Anwendungen von recyceltem Kunststoff. Der erste Abschnitt des Radwegs, der von der niederländischen PlasticRoad BV entwickelt wurde, besteht aus Elementen, die größtenteils aus recyceltem Kunststoff bestehen. Der 75 Meter lange Radweg soll der Wiederverwendung von etwa zwei Millionen Kaffeebechern aus Plastik entsprechen. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Radweg mit Asphalt führe dies zu einer Reduzierung der CO₂-Emissionen um 82 Prozent. Dank einer Pufferkapazität von 300 Liter/m² Wasser wird das Wasser verzögert versickert und Spitzenabflüsse können eingeebnet und gespreizt werden, was der Wasserwirtschaft zugute kommt. Der Rest des Radwegs besteht aus einer Mischung aus Asphalt und Plastikmüll, die von der schottischen Firma MacRebur entwickelt wurde. Der Kunststoff wird zu Pellets zerkleinert, die sechs Prozent des Bitumens, einem Bestandteil von Asphalt, ersetzen. Bei der Herstellung wird der Kunststoff zu einer klebrigen Masse geschmolzen, sodass kein Mikroplastik zurückbleibt. Die Strecke des Radwegs entspricht der Wiederverwendung von 650.000 Plastikflaschen. Die Mischung soll auch die Widerstandsfähigkeit gegen Verformung verbessern und die Steifigkeit des Asphalts erhöhen, wodurch er besser für schwere Lasten geeignet ist. Nachhaltige Fahrradmobilität Der Hafen Antwerpen-Brügge arbeitet seit mehreren Jahren an Lösungen zur Verbesserung der Mobilität im und um den Hafen herum. Das Fahrrad spielt dabei beim Pendeln eine wichtige Rolle. Im Antwerpener Hafengebiet gibt es ein ausgedehntes Netz von mehr als 200 Kilometern Radwegen. Um die Zahl der Radfahrer noch weiter zu steigern, muss jedes Unternehmen sicher und komfortabel erreichbar sein. Bereits im vergangenen Jahr hat der Hafen Antwerpen-Brügge angekündigt, in den nächsten zehn Jahren mehr als 40 Millionen Euro zu investieren in eine weitere Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur im Hafengebiet. Dieses Projekt wird teilweise mit Mitteln aus dem Sanierungsplan „Vlaamse Resilience“ der flämischen Regierung finanziert. Weitere Informationen: www.portofantwerpbruges.com |
Hafen Antwerpen-Brügge, Antwerpen, Belgien
» insgesamt 1 News über "Hafen Antwerpen-Brügge" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Argus Additive Plastics: Gründer Helmut Hirsch übergibt an die nächste Generation
GKV: Kunststoffverarbeiter melden flächendeckende Preisaufschläge und Force-Majeure-Erklärungen
Haitian International: Umsatz steigt in 2025 auf rund 2,24 Mrd. Euro
Engel: Neue Groß-Spritzgießmaschine für Bauteile über 2,5 Quadratmeter
PlasticsEurope Deutschland: Kunststofferzeugung in Deutschland 2025 weiter rückläufig
Meist gelesen, 10 Tage
Engel: Neue Groß-Spritzgießmaschine für Bauteile über 2,5 Quadratmeter
PlasticsEurope Deutschland: Kunststofferzeugung in Deutschland 2025 weiter rückläufig
Haitian International: Umsatz steigt in 2025 auf rund 2,24 Mrd. Euro
BASF: Preiserhöhung für Neopentylglykol in Europa
Schütz: Neuer IBC-Produktions- und Lagerstandort auf BASF-Gelände in Ludwigshafen
GKV: Kunststoffverarbeiter melden flächendeckende Preisaufschläge und Force-Majeure-Erklärungen
Meist gelesen, 30 Tage
Covestro: Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Steilemann kandidiert nicht für weitere Amtszeit
BASF: Weltweite Preiserhöhungen für Kunststoffadditive
Sattler KunststoffWerk: CO₂-Bilanzierung eines Compound-Portfolios
Toyota: Neues Werk für Kreislaufwirtschaft in Polen - Kapazität für 20.000 Altfahrzeuge pro Jahr
Grässlin Kunststoffe: Offizieller Distributor in Deutschland für Borealis
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|