| 17.03.2023, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der deutsche Chemiekonzern BASF hat an seinem Verbundstandort Zhanjiang in der südchinesischen Provinz Guangdong mit dem Bau eines Komplexes für die Produktion und Weiterverarbeitung von Acrylsäure begonnen. Darüber informierte der Konzern kürzlich in einer Pressemitteilung. Demnach wird der Komplex Anlagen für die Produktion von Acrylsäure rein (AS), Butylacrylat (BA) und 2-Ethylhexylacrylat (2-EHA) umfassen. Vorgesehen sind dabei Kapazitäten für jährlich etwa 400.000 Tonnen BA und 100.000 Tonnen 2-EHA. Der Aussendung zufolge plant BASF die Inbetriebnahme der Anlagen bis 2025. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden keine Angaben gemacht. Der Chef der BASF-Sparte Petrochemicals, Hartwig Michels, erklärte: "Der erste Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein für den weiteren Ausbau unserer Produktionskapazitäten in der Acryl-Wertschöpfungskette in China. Mit diesen neuen World-Scale-Anlagen können wir die wachsende Nachfrage des chinesischen und asiatischen Marktes nach Acrylmonomeren bedienen, die in verschiedenen Industrien wie Hygiene oder Farben und Lacke eingesetzt werden." Haibo Tian, stellvertretender Leiter des Bereichs Industrial Petrochemicals Asia Pacific bei BASF, ergänzte: "Indem wir unsere Präsenz in Schlüsselmärkten stärken, in denen unsere Kunden ansässig sind, können wir ihr Geschäftswachstum effizienter unterstützen. Durch die vollständige Rückwärtsintegration des neuen Acrylsäurekomplexes in den Verbundstandort Zhanjiang bieten wir unseren regionalen Kunden eine zuverlässige Versorgung mit hochwertigen Produkten und kurzen Lieferzeiten." BASF hatte am Verbundstandort Zhanjiang im vergangenen September ihre erste Produktionsanlage mit Kapazitäten für 60.000 Tonnen technische Kunststoffe im Jahr in Betrieb genommen (siehe auch plasticker-News vom 06.09.2022). Nach der kompletten Fertigstellung wird Zhanjiang der weltweit drittgrößte Verbundstandort der BASF nach Ludwigshafen und Antwerpen sein. Die Sparte Petrochemicals ist laut BASF-Angaben der Ausgangspunkt der petrochemischen Wertschöpfungsketten des Konzerns. Das Portfolio umfasst Cracker-Produkte, technische Gase, Acrylmonomere und Acrylate, Superabsorber, Styrolschäume, Alkylenoxide, Glykole, Alkohole, Lösemittel und Weichmacher. Im Geschäftsjahr 2022 erzielte die Sparte außerhalb des Konzerns einen Umsatz von rund 10,6 Mrd. Euro. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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