| 27.01.2025, 11:40 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die profine GmbH, Pirmasens, gehört zu den Gründungsgesellschaftern der seit 2002 bestehenden Rewindo GmbH Fenster-Recycling-Service, Bonn. Zum Jahresbeginn ist der Hersteller von Kunststoff-Fensterprofilen, Sichtschutzsystemen und PVC-Platten mit seiner 2024 fertiggestellten Recyclinganlage nach erfolgreichem Audit als 15. Recyclingpartner dem Rewindo-Partnernetzwerk „profine Recycling Network“ beigetreten. Am Standort Pirmasens werden neben PVC-Profilabschnitten auch vorkonfektionierte Altfenstermahlgüter zu Regranulaten für die Herstellung von Kunststoff-Fensterprofilen aufbereitet. Bereits seit 2017 arbeitet profine europaweit mit seinen Verarbeiterkunden an einem geschlossenen Recyclingkreislauf und sammelt gemeinsam mit Partnern und Fensterbauern PVC-Altfenster. 2024 sind das in Europa 33.000 Tonnen Altfenster und Profilabschnitte. Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb verfügt das Unternehmen über die entsprechenden Genehmigungen und weist darüber hinaus seine Fach- und Sachkunde nach. Durch Zukäufe von Recyclingbetrieben und Aufbereitungsanlagen, unter anderem in Deutschland und Großbritannien, wurden die Recyclingaktivitäten zuletzt weiter ausgebaut. Erstmals Profilkörper aus 100 Prozent Recyclingmaterial Von 2013 bis 2023 konnte der Recyclinganteil in der Profilproduktion der profine GmbH bei den Hauptumsatzträgern im Fensterbereich um 127 Prozent gesteigert werden. Im Jahr 2021 brachte profine mit Kömmerling ReFrame" erstmals Profilkörper aus 100 Prozent Recyclingmaterial auf den Markt. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Kunststoff-Fensterprofile mit einem Recyclinganteil von mindestens 55 Prozent an. Sie erfüllen die aktuellen Anforderungen verschiedener deutscher Kommunen im Rahmen von Förderprogrammen wie „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“. „Als Systemgeber setzen wir auch aus Gründen des Klimaschutzes auf den Einsatz von Recyclingmaterial in unseren Produkten“, so COO Christian Amling. „Denn ein weiterer ökologischer Pluspunkt besteht darin, dass die Verarbeitung von Recyclingmaterial etwa 90 Prozent weniger Energie und deutlich geringere CO 2-Emissionen im Vergleich zur Verwendung von konventionellem Frischmaterial verursacht.“ Hohes Potenzial in noch unsanierten Gebäudebeständen Mit dem Eintritt von profine Recycling Network ins Rewindo-Partnernetzwerk wolle man, so Amling, „einen Beitrag zu einem geschlossenen und nachhaltigen Materialkreislauf für PVC-Fenster leisten.“ Für Rewindo besitzt der stetige Ausbau des Netzwerkes von Recyclingpartnern, Premium-Partnern und Annahmestellen besondere Bedeutung: „Die Recyclingquote von verfügbaren PVC-Altfenstern lag 2023 bei beachtlichen 85 Prozent. Wir konnten zuletzt über zwei Millionen Altfenster recyceln“, so Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter. „Doch es gilt, in den kommenden Jahren die Recyclingmengen nochmals zu steigern. Das Potenzial energetisch veralteter Kunststofffenster in noch unsanierten Gebäudebeständen ist hoch. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es weiterhin gemeinsamer Anstrengungen der Marktteilnehmer entlang der Wertschöpfungskette für PVC-Fenster landes- und europaweit. Dies liegt auch im Sinne der freiwilligen Selbstverpflichtung der europäischen Kunststoffbranche ‚VinylPlus‘.“ Weitere Informationen: rewindo.de, www.profine-group.com |
Rewindo GmbH, Bonn
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