| 31.10.2025, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der brasilianische Kunststoffkonzern Braskem will die Kapazitäten zur Produktion von Ethylen und Polyethylen im Bundesstaat Rio de Janeiro deutlich ausbauen. Laut einer Pressemitteilung erteilte der Verwaltungsrat des Konzerns dieser Tage grünes Licht für ein entsprechendes Ausbauprojekt am nordwestlich von Rio de Janeiro gelegenen Standort Duque de Caxias. Vorgesehen ist dort die Errichtung neuer Anlagen mit Kapazitäten für weitere 220.000 Tonnen Ethylen und ebenfalls 220.000 Tonnen Polyethylen. Die mit dem Projekt verbundenen Investitionen werden mit insgesamt rund 4,2 Mrd. BRL (670 Mio. Euro) veranschlagt. Auf die Entwurfsplanung (Basic Engineering), die bereits im Februar von der Konzernspitze abgesegnet wurde, entfallen dabei allein 233 Mio. BRL (37 Mio. Euro). Braskem-Manager Stefan Lepecki erklärte: "Trotz der derzeit schwierigen globalen Lage müssen wir sicherstellen, dass Braskem unter den neuen Bedingungen für die Petrochemie weltweit wettbewerbsfähig bleibt und ihr Überleben und ihre langfristige Zukunftsfähigkeit sichert. Die Investition in den Petrochemiekomplex in Rio de Janeiro zeigt unser Vertrauen in das Potenzial Brasiliens und das Engagement von Braskem, zu einer nachhaltigen Reindustrialisierung des Sektors beizutragen, die von Innovation und Wertschöpfung angetrieben wird." Die Fertigstellung der neuen Anlagen in Duque de Caxias ist bis Ende 2028 geplant. Für die Versorgung mit dem Ausgangsstoff Ethan soll eine neue langfristige Liefervereinbarung mit dem brasilianischen Öl- und Gaskonzern Petrobras unterzeichnet werden. Die entsprechenden Verhandlungen stehen der aktuellen Aussendung zufolge bereits kurz vor dem Abschluss. Mit dieser Vereinbarung soll zugleich auch die strategische Partnerschaft zwischen den beiden Konzernen weiter gestärkt werden. Braskem gilt als größter Polyolefin-Produzent in Nord- und Südamerika. Darüber hinaus ist der Konzern nach eigenen Angaben auch der weltweit führende Hersteller von Biopolymeren. Die in São Paulo ansässige Braskem beschäftigt an mehr als 40 Produktionsstandorten in Brasilien, den USA, Mexiko und Deutschland zusammen rund 8.000 Mitarbeiter. Für die erste Hälfte des Geschäftsjahrs 2025 berichtet Braskem einen Nettogewinn von 431 Mio. BRL (69 Mio. Euro) und ein EBITDA von 1,749 Mrd. BRL (279 Mio. Euro) aus konsolidierten Umsätzen in Höhe von 37,317 Mrd. BRL (5,961 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.braskem.com |
Braskem, São Paulo, Brasilien
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