| 11.11.2025, 13:14 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der schwedische Büromöbelhersteller Kinnarps hat im Rahmen seiner Klimastrategie eine deutliche Reduzierung der produktbezogenen CO₂-Emissionen erreicht. Wie der Kunststoffspezialist Polykemi weiter mitteilt, konnten die Emissionen durch gezielte Materialänderungen am Grundrahmen eines Rollcontainers um insgesamt 86 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Material gesenkt werden. Das Ergebnis wurde demnach in Zusammenarbeit mit Polykemi und dem Spritzgießunternehmen Nolato erzielt. In einem ersten Schritt ersetzte Kinnarps das ursprünglich verwendete Polyamid 6 (PA6) durch ein hochkristallines Polypropylen (PP), beide auf Basis von Neuware. Allein diese Umstellung führte laut Polykemi zu einer Emissionsreduktion von rund 74 Prozent, ohne Änderungen im Produktionsprozess oder Einbußen bei der Produktqualität. In einem zweiten Schritt erfolgte demnach der Wechsel zu einem recycelten Polypropylen („Repro PP“), was eine zusätzliche Minderung der Emissionen um 45 Prozent ermöglicht hätte. Insgesamt hätte sich daraus eine Reduktion von 86 Prozent im Vergleich zum ursprünglichen Material ergeben. Neben der ökologischen Verbesserung biete der Materialwechsel auch wirtschaftliche Vorteile. PP ist günstiger und weist eine geringere Dichte als PA6 auf, was zu einem geringeren Materialverbrauch und niedrigeren Transportemissionen führt. Polykemi betont, dass die Wahl des geeigneten Werkstoffs stets ein Abwägen zwischen Leistungsfähigkeit, Funktionalität und Umweltwirkung erfordert. Eine enge Abstimmung zwischen den Partnern habe wesentlich zum Erfolg des Projekts beigetragen. Während der Implementierung begleiteten Fachleute von Polykemi den Produktionsprozess, passten Materialparameter an und schulten Mitarbeitende direkt vor Ort. Weitere Informationen: |
Polykemi AB, Ystad, Schweden
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