| 12.02.2026, 09:31 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bewi hat an seinem Standort für Dämmstofflösungen im norwegischen Fredrikstad eine Anlage zum Recycling von expandiertem Polystyrol (EPS) in Betrieb genommen. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um die erste Anlage dieser Art in Norwegen. Ziel ist es, gesammeltes EPS-Material direkt vor Ort aufzubereiten und in der Produktion neuer Dämmstoffe einzusetzen. Die Recyclinganlage befindet sich auf dem Gelände der bestehenden Produktionsstätte. Das recycelte Material wird ohne zusätzliche Transportwege in die laufende Fertigung integriert. Laut Jens Christian Hernes, Geschäftsführer von Bewi Insulation Norway, soll dies dazu beitragen, die steigende Nachfrage nach Dämmprodukten mit Recyclinganteil zu bedienen, die sowohl durch Marktanforderungen als auch durch regulatorische Vorgaben zunimmt. Die Anlage ist Teil der europaweiten Sammel- und Recyclingaktivitäten des Unternehmens. Sie verfügt über moderne Sortier- und Aufbereitungstechnik und erreicht eine jährliche Recyclingkapazität von bis zu 3.500 Tonnen EPS. Das Material stammt aus regional gesammelten Dämm- und Verpackungsabfällen. Es wird granuliert oder mechanisch aufbereitet und anschließend als Rohstoff für neue Dämmprodukte wie GreenLine EPS und Terra XPS verwendet. Nach Angaben des Unternehmens wurde das Projekt unter anderem durch den Norwegian Retailers’ Environment Fund, Sintef Community sowie lokale Akteure unterstützt. Bewi verweist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung einer funktionierenden Wertschöpfungskette von Sammlung und Logistik bis hin zu Recycling und Produktion. Im Jahr 2025 sammelte Bewi nach eigenen Angaben europaweit mehr als 38.000 Tonnen EPS. Neben dem neuen Standort in Norwegen betreibt das Unternehmen Recyclinganlagen in Schweden, Tschechien, Portugal, Belgien und den Niederlanden und hält Minderheitsbeteiligungen an einer Anlage in Polen. Weitere Informationen: www.bewi.com |
Bewi, Trondheim, Norwegen
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