| 12.06.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der saudi-arabische Ölkonzern Saudi Aramco steigt aus dem Joint Venture PRefChem mit der malaysischen Petronas aus. Laut Pressemitteilung übernimmt Petronas die bislang von Aramco gehaltenen Beteiligungen von jeweils 50% an den beiden PRefChem-Unternehmen Pengerang Refining Company und Pengerang Petrochemical Company. Die entsprechende Vereinbarung wurde Ende Mai unterzeichnet. Zum finanziellen Volumen und zu weiteren Einzelheiten des Deals wurden jedoch keine Angaben gemacht. PRefChem betreibt im Rahmen des Projekts RAPID (Refinery and Petrochemical Integrated Development) einen Raffinerie- und Petrochemiekomplex in Pengerang. Der Standort im südmalaysischen Bundesstaat Johor verfügt über Raffinerieanlagen mit Kapazitäten zur Verarbeitung von 300.000 Tonnen Rohöl am Tag, einen Steam-Cracker mit Kapazitäten für insgesamt 3,4 Mio. Tonnen Ethylen, Propylen, Butadien, Benzen und MTBE im Jahr sowie weitere Anlagen für die Produktion von jährlich insgesamt 2,5 Mio. Tonnen Polyethylen (HDPE, LLDPE), Polypropylen (PP), Mono-Ethylenglycol (MEG) und Di-Ethylenglycol (DEG). Für Aramco bedeutet der Rückzug aus dem 2018 gegründeten JV laut Pressemitteilung eine Optimierung des Downstream-Portfolios, die zusätzliche Flexibilität für strategische Investitionen in diesem Segment verschafft. Gleichzeitig wird Aramco jedoch die Belieferung des PRefChem-Standorts mit Rohöl fortführen. Petronas wiederum kann durch die komplette Übernahme von PRefChem die operative Abstimmung und Flexibilität entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette weiter verbessern und somit auch unter volatilen Marktbedingungen eine kontinuierliche Versorgung gewährleisten. Weitere Informationen: www.aramco.com, www.petronas.com, www.prefchem.com |
Aramco, Saudi-Arabien
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