| 16.07.2026, 14:27 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Sigma Engineering hat die Version 6.2 seiner Spritzguss-Simulationssoftware "Sigmasoft Virtual Molding" veröffentlicht. Die neue Softwareversion umfasst zahlreiche Erweiterungen zur Verbesserung der Simulationsgenauigkeit sowie zur Vereinfachung und Beschleunigung von Simulations- und Analyseprozessen. Eine zentrale Neuerung ist die Funktion "Smartreport". Sie ermöglicht die automatische Erstellung von PowerPoint-Berichten mit den wichtigsten Simulationseinstellungen und -ergebnissen. Die Berichtsstruktur lässt sich an unternehmensspezifische Anforderungen anpassen und in einer eigenen PowerPoint-Vorlage einschließlich Corporate Design hinterlegen. Dadurch soll der Aufwand für die Dokumentation reduziert und ein einheitliches Reporting sichergestellt werden. ![]() Das neue dreidimensionale viskoelastische Materialmodell soll die Vorhersagequalität von Füllsimulationen verbessern. Neu ist außerdem die Fingerprint-Funktion für Kunststoffmaterialien. Sie stellt verarbeitungsrelevante Materialeigenschaften kompakt dar und visualisiert die Charakteristik sowie die Vollständigkeit der zugrunde liegenden Materialdaten. Dadurch können Anwender die Eignung verschiedener Werkstoffe schneller bewerten und Materialdatensätze vergleichen. Für die Ergebnisdarstellung wurde die Funktion "Mirror Cutbox" ergänzt. Sie ermöglicht das Spiegeln von Simulationsergebnissen an Symmetrieflächen. Dadurch lassen sich auch bei aus Rechenzeitgründen geschnittenen Werkzeugmodellen vollständige und übersichtliche Ergebnisdarstellungen erzeugen. Eine weitere Neuerung ist das Surrogate-Modell zur Modellierung von Angussbereichen. Anstelle sehr kleiner Finite-Volumen-Netze werden diese Bereiche durch äquivalente Ersatzmodelle beschrieben. Dadurch verbessert sich die Netzqualität in kritischen Bereichen, während Bauteile gröber vernetzt werden können, ohne die Simulationsgenauigkeit wesentlich zu beeinträchtigen. Dies verkürzt die Rechenzeiten und erhöht die Stabilität der Berechnung. Darüber hinaus wurde die Materialdatenbank aktualisiert und erweitert. Neben einer verbesserten Datenqualität und Konsistenz wurden zahlreiche neue Werkstoffe aufgenommen, um präzise Simulationen ohne zusätzlichen Aufwand für die Materialdatenerfassung zu ermöglichen. Die neue Version ist ab sofort verfügbar. Weitere Informationen: www.sigmasoft.de/ |
Sigma Engineering GmbH, Aachen
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