| 22.02.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Das Instrument Laserstrahl bietet nicht nur bei der Reparatur und Vermessung von Werkzeugen zahlreiche Möglichkeiten zur Qualitäts- und Verfügbarkeitssteigerung. Auch bei der schonenden und zerstörungsfreien Reinigung von metallischen Werkzeugen und Formen eignet sich der Laser. Auf Basis der Shortpulse-Technologie hat Clean-Lasersysteme GmbH (www.cleanlaser.de) die Baureihe Mould Wiper entwickelt. Dieses 3-Achs-Linearsystem reinigt laut Hersteller Formen mit einer Kavitätengröße von 300 x 300 Millimeter automatisch in weniger als 5 Minuten. Die Pulsdauer von unter 15 Nanosekunden Einwirkdauer stellt die abrasionsfreie Reinigung empfindlicher Oberflächen sicher. Wie schonend und effizient die Laserreinigung sein kann, belegen spezielle Anwendungen an sensiblen Oberflächen wie Halbleiter-Verpackungsformen und O-Ring-Formen aus Nickel oder empfindlichen Chromstählen sowie Titan-Nitrit-beschichteten Werkzeugen. Die Behandlung ist so kurz, dass es beim Verdampfen der Schmutzschicht nicht zu einer relevanten Energieableitung in die Formoberfläche kommt. Das automatische System lässt sich vollständig in den Prozessablauf integrieren. Erste Erfahrungen zeigen, dass bei einem Viertel der Reinigungsdauer und verbesserter Reinigungsqualität eine Erhöhung der Reinigungsintervalle von 8 auf mehr als 48 Stunden erzielt wird. Zudem entfallen umweltbedenkliche Anwendungen und das Lagern chemischer Reinigungsmedien. Eine Absaugung kann die verdampften Partikel sammeln, filtern und unproblematisch entsorgen. Reflexion für spiegelblanke Flächen Lasersysteme, die metallische Oberflächen reinigen, haben eine kurz gepulste, intensive Strahlung, die mit hoher Intensität auf die Schmutzschicht und Prozessrückstände einwirkt. Die Verschmutzung muss Licht absorbierend sein, damit der Laserstrahl eine schlagartige Verdampfung ohne Erwärmung der Form bewirkt. Besonders geeignet sind hier Prozessrückstände aus der Elastomer-, Kunststoff- und Verbundwerkstoffverarbeitung. Für zahlreiche Anwendungen und zur Reinigung einfacher Werkzeugstähle sowie von Aluminiumformen lassen sich die Lasersysteme aus dem Standardportfolio von Clean Laser einsetzen. Bei großflächigen Anwendungen wie der Reinigung von Formen zur Herstellung von CFK-Teilen im Luftfahrzeugbau kommen Lasersysteme mit bis zu 1.000 Watt Laserstrahlleistung zum Einsatz. Mit diesen Systemen lassen sich je nach Zusammensetzung und Reinigungsgrad der Oberfläche Reinigungsgeschwindigkeiten bis 25 m² pro Stunde erzielen. Flexible Handhabungssysteme und die Strahlübertragung über ein Lichtleitkabel sorgen für bequemen Einsatz von Lasersystemen in der Reinigungstechnik. |
Clean-Lasersysteme GmbH, Herzogenrath
» insgesamt 1 News über "Clean-Lasersysteme" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Arburg: Vernetzte Spritzgießlösungen und digitale Produktionssysteme
Cabka: Umsatz und Ergebnis in H1 2026 deutlich verbessert
KraussMaffei Extrusion: Xinting Ren übernimmt Geschäftsführung
Agoform: Kunststoffverarbeiter steigert Rezyklateinsatz und senkt Materialverbrauch
Meist gelesen, 10 Tage
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Technotrans: Großserienauftrag stärkt Plastics-Geschäft
Polymer Service Merseburg: Kapazitätserweiterung für Langzeitprüfungen an Kunststoffen
KraussMaffei Extrusion: Xinting Ren übernimmt Geschäftsführung
WIS Kunststoffe: Daniel Römhild ist neuer Geschäftsführer – Feier zum 35-jährigen Bestehen
Agoform: Kunststoffverarbeiter steigert Rezyklateinsatz und senkt Materialverbrauch
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|