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16.09.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute    

SKZ: Neues Geschäftsfeld bündelt Kompetenzen für Verteidigung und Sicherheit

Eugenie Schlesies, neue Verantwortliche für das Geschäftsfeld Verteidigung und Sicherheit, und Matthias Ruff, Leiter Vertrieb Bildung und Forschung SKZ/Prokurist - (Bild: Luca Hoffmannbeck, SKZ).
Eugenie Schlesies, neue Verantwortliche für das Geschäftsfeld Verteidigung und Sicherheit, und Matthias Ruff, Leiter Vertrieb Bildung und Forschung SKZ/Prokurist - (Bild: Luca Hoffmannbeck, SKZ).
Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat zum 1. Juli 2026 ein neues Geschäftsfeld für Verteidigung und Sicherheit eingerichtet. Den Aufbau und die Koordination verantwortet Eugenie Schlesies. Mit der neuen Einheit bündelt das Institut bestehende Kompetenzen zu polymeren Werkstoffen, Fertigungstechnologien und sicherheitskritischen Anwendungen und will den fachlichen Austausch mit Industrie, Forschung und öffentlichen Institutionen ausbauen.

Im Mittelpunkt stehen Werkstoff- und Technologiefragen für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Lebensdauer. Das Leistungsspektrum des SKZ umfasst dabei unter anderem Materialentwicklung und Werkstoffcharakterisierung, Fertigungstechnologien, Werkstoff- und Bauteilprüfung, Schadensanalyse sowie die Bewertung von Zuverlässigkeit und Lebensdauer.

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Das Geschäftsfeld soll als zentrale Schnittstelle für Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbände und öffentliche Stellen dienen. Vorgesehen ist, technische Anforderungen frühzeitig zu identifizieren und daraus gemeinsam mit externen Partnern Forschungs- und Entwicklungsprojekte abzuleiten.

Für die Kunststoffindustrie sieht das SKZ insbesondere bei Leichtbauanwendungen, Faserverbundwerkstoffen, funktionalen Oberflächen und additiven Fertigungsverfahren Anknüpfungspunkte. Weitere Themenfelder sind die Qualifizierung und Bewertung polymerbasierter Werkstoffe und Bauteile sowie deren Langzeitverhalten. Kunststoffe kommen in sicherheitsrelevanten Systemen unter anderem in Gehäusen, Strukturbauteilen, Elektronikkomponenten und Komponenten für unbemannte Systeme zum Einsatz.

Eugenie Schlesies bringt nach Angaben des SKZ Berufserfahrung aus verantwortlichen Funktionen in der Bundeswehr mit. Damit verbindet das Zentrum technisches Kunststoff-Know-how mit Kenntnissen zu Abläufen und Anforderungen im Verteidigungsumfeld.

Weitere Informationen: www.skz.de/defence

SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg

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