| 08.10.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Stamixco AG zeigt auf der Fakuma 2026 statische Mischer und Schmelzekühler für Anwendungen in der Kunststoffverarbeitung. Das Programm umfasst Lösungen für den Spritzguss sowie für unterschiedliche Extrusionsverfahren, darunter Flach- und Blasfolie, Profile, Stäbe, Rohre, geschäumte Platten und Coextrusion.Im Mittelpunkt steht die von Stamixco vertriebene, patentierte Mischgeometrie "SMB-R" für Extrusionsanwendungen. Die statischen Mischelemente werden unmittelbar vor dem Werkzeug oder der Formgebung eingesetzt und sollen die Polymerschmelze hinsichtlich Temperatur, Viskosität und Additivverteilung homogenisieren. Ein einzelnes Mischelement weist eine Länge von etwa 0,5 Durchmessern auf. In der Standardausführung werden acht Elemente eingesetzt, die jeweils um 90 Grad zueinander verdreht angeordnet sind. Kompakte Bauweise für hochviskose Polymerschmelzen Die Konstruktion der "SMB-R"-Elemente ist auf eine hohe Mischwirkung bei vergleichsweise kurzer Baulänge und begrenztem Druckverlust ausgelegt. Die Mischstege sind untereinander sowie an ihren Enden mit einem Außenring verbunden. Dieser nimmt einen wesentlichen Teil der mechanischen Belastung auf, die durch hochviskose Polymerströme entsteht. Die Mischstruktur selbst kann dadurch schlank ausgeführt werden, was den Druckverlust begrenzen soll. Die Elemente bestehen aus hochfestem, wärmebehandeltem rostfreiem Stahl. Sie sind standardisiert und untereinander austauschbar. Durch die offene Geometrie bleiben die Oberflächen der einzelnen Mischelemente zugänglich, sodass sie beispielsweise nach einer thermischen Reinigung optisch kontrolliert werden können. Für Anwendungen mit besonders hohen Anforderungen an die Mischleistung bei gleichzeitig niedrigem Druckverlust bietet Stamixco weitere Mischelemente mit flacheren Anstellwinkeln der Mischstruktur an. Diese Varianten sind für Prozesse vorgesehen, bei denen eine intensive Homogenisierung mit möglichst geringer zusätzlicher Scher- und Druckbelastung kombiniert werden soll. Auswirkungen auf Extrusionsprozess und Produktqualität Nach Angaben des Unternehmens kann die Homogenisierung der Schmelze dazu beitragen, Temperatur- und Viskositätsschwankungen vor dem Werkzeug zu reduzieren. Daraus können sich ein gleichmäßigerer Schmelzefluss, eine stabilere Werkzeugauslegung und eine gleichmäßigere Verteilung von Farbmitteln und Additiven ergeben. Bei geschäumten Produkten zielt die Technik auf eine homogenere Zellgrößen- und Zellstrukturverteilung. Als weitere mögliche Effekte nennt Stamixco einen geringeren Farb- und Additivbedarf, eine Reduzierung von Streifen im Extrudat, eine verbesserte Oberflächenqualität und mechanische Eigenschaften sowie einen geringeren Ausschuss. Zudem können homogenere Schmelzebedingungen den Einsatz höherer Regeneratanteile erleichtern, sofern Rezeptur und Prozessführung dies zulassen. Neben den "SMB-R"-Systemen umfasst das Extrusionsprogramm weitere statische Mischer für unterschiedliche Mischaufgaben und Druckverlustanforderungen. Für Versuche und Testreihen stellt Stamixco verschiedene Mischertypen zur Verfügung. Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle A1, Stand 1504 Weitere Informationen: www.stamixco.com |
Stamixco AG, Wollerau, Schweiz
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