| 04.07.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Nach einer siebenstündigen Schlichtungssitzung einigten sich der Arbeitgeberverband Chemie und Verwandte Industrien für das Land Hessen e.V. (www.hessenchemie.de) und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Hessen/Thüringen (www.igbce.de) am Abend des 1. Juli 2008 auf einen Tarifabschluss: Die Vergütungssätze in der kunststoffverarbeitenden Industrie (KVI) werden ab Juli d. J. für eine Laufzeit von 13 Monaten um 4,4 Prozent erhöht. Für Juni 2008 erhalten die Mitarbeiter eine Pauschalzahlung von 50 Euro. Ab 1. August 2009 wird es eine weitere Tariferhöhung von 3,3 Prozent für die 12 Monate Laufzeit geben. Die nach Ausbildungsjahren abgestuften Ausbildungsvergütungen werden einheitlich erhöht, für die ersten 14 Monate der Gesamtlaufzeit um 34 Euro und für die restlichen 12 Monate um 26 Euro. Die Schlichter vereinbarten außerdem, den Tarifvertrag "Zukunft durch Ausbildung" bis ins Jahr 2010 zu verlängern. 2008 bis 2010 wollen die Arbeitgeber der KVI Hessen ihr Ausbildungsplatzangebot auf dem für das Jahr 2007 vereinbarten Niveau beibehalten. Der Demografie-Tarifvertrag "Lebensarbeitszeit und Demografie" der chemischen Industrie wurde mit KVI-spezifischen Änderungen in den Schlichtungsspruch der KVI Hessen aufgenommen. Hervorgehoben wird neben Altersteilzeit, Lebensarbeitszeitkonten und tariflicher Altersvorsorge, die Einführung der betrieblichen Gesundheitsförderung als Verwendungszweck für den Demografiefonds. Darüber hinaus wurden als Auffanglösungen bei Nichteinigung der Betriebsparteien die betriebliche Altersvorsorge als auch Langzeitkonten vereinbart. Der Demografiefonds wird ab 2010 zunächst mit 300 Euro dotiert. Ab 2011 steigt die Dotierung jährlich um 10 Euro pro Tarifbeschäftigten. |
Arbeitgeberverband Chemie und Verwandte Industrien, Wiesbaden
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