| 03.09.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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3-Schicht-Rohre aus PP-R mit glasfaserverstärkter Mittelschicht stellen eine interessante Alternative zu herkömmlichen Heizungs- und Sanitärrohren für den Kalt- und Warmwassertransport in Gebäuden dar. Für deren Herstellung bietet die Wiener Cincinnati Extrusion GmbH (www.cet-austria.com) eine maschinenbauliche Lösung, die den besonderen Anforderungen Rechnung trägt. Aufgebaut sind die Rohre aus zwei äußeren Schichten aus PP-Random-Polymer und einer Mittelschicht aus PP-Homopolymer mit einem Gewichtsanteil von 10 bis 20 % Kurzglasfasern. Übliche Schichtdickenverteilungen der Dreischicht-Rohre variieren zwischen 25/50/25 % und 33/33/33 %. Der Hauptvorteil dieser Rohre, die Erhöhung von Steifigkeit und E-Modul, wird durch die Glasfaserverstärkung erzielt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Rohren kommt es dadurch insbesondere beim Transport von warmem Wasser zu einer geringeren Längenausdehnung und damit zu einer geringeren Durchbiegung der Rohre. Dies wiederum erlaubt die Montage der Heizungs- und Sanitärrohre mit größerem Halterungsabstand, was die Verlegung deutlich vereinfacht. Kombination aus zwei Einschneckenextrudern Für die Herstellung der Rohre empfiehlt die Cincinnati Extrusion eine Extruderkombination aus zwei Talos Einschneckenextrudern. Während der Extruder für die Innen- und Außenschicht über eine 30 D-lange, im Einzugsbereich genutete Verfahrenseinheit verfügt, ist der Extruder für die Mittelschicht nur 25 D lang und mit einer glatten, speziell für die Verarbeitung von glasgefülltem PP verschleißgeschützten Verfahrenseinheit ausgeführt. Beide Extruder sind wartungsfreien AC-Motoren ausgerüstet, verfügen über auf die Anforderung zugeschnittene Schneckengeometrien und sind durch eine Microprozessorsteuerung synchronisiert und besonders einfach zu bedienen. Für viele Rohrdimensionen und wechselnde Schichtdickenverteilungen Das Werkzeug, der 3-fach-Wendelverteilerkopf IRIS 25-3 coex, ist für alle Rohrdimensionen von 16 bis 250 mm geeignet und lässt sich sehr einfach an wechselnde Schichtdickenverteilungen anpassen. Es gehört zur etablierten Baureihe der IRIS-Rohrköpfe, die durch optimale Wendelkanalgeometrien und Flusskanäle überzeugen. IRIS-Köpfe zeichnen sich neben ihrer schnellen und einfachen Reinigungsmöglichkeit vor allem durch einen geringen Druckaufbau, niedrige Scherbelastung und kurze Verweilzeiten aus. Damit sorgen sie für beste Schmelzeverteilung und enge Dickentoleranzen. Durch die spezielle Glanzheizung im Werkzeug sei eine absolut glatte Innenschicht des Rohres garantiert. Flexible Nachfolgeeinrichtung Eine Besonderheit des Anlagenkonzepts von Cincinnati Extrusion liegt in der Nachfolgeeinrichtung für die Rohre bis zu einem Durchmesser von 63 mm. Während es üblich ist, Rohre bis 32 mm im Vollbad abzukühlen, ist für größere Rohrdurchmesser eine Sprühkühlung empfehlenswert. Um beide Varianten mit einer Nachfolgeeinheit realisieren zu können, realisierte der Maschinenbauer ein variables Wasserbad, das je nach Anwendung von Sprüh- auf Vollbadkühlung ohne Umbauaufwand umschaltbar ist. Über einen Bandabzug gelangen die Rohre mit einer Geschwindigkeit von 25 m/min in die Schneidvorrichtung und schließlich auf den Abwurftisch. Für Rohre mit einer Dimension zwischen 32 bis 250 mm ist die Linie für Geschwindigkeiten bis 15 m/min mit Standard-Sprühkühlung, Raupenabzug sowie Trennvorrichtung und Abwurftisch ausgerüstet. Bild: 3-Schicht-Rohre aus PP-R mit glasfaserverstärkter Mittel-schicht stellen eine interessante Alternative zu herkömmlichen Heizungs- und Sanitärrohren für den Kalt- und Warmwasser-transport in Gebäuden dar. |
Cincinnati Extrusion GmbH, Wien, Österreich
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