| 27.11.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Wie lange kann mit einem verschlissenen Zylinder noch eine hohe Produktqualität hergestellt werden? Wann kommt es durch die Abnutzung zu einem Getriebeschaden? Die regelmäßige Verschleißmessung der Zweischneckenextruder-Achterbohrung von KraussMaffei Berstorff gibt Antwort auf diese brennenden Fragen. Mit Hilfe eines Endoskops und eines Gehäusebohrungs-Messgerät stellt das KraussMaffei Berstorff-Serviceteam schnell und zuverlässig die Abnutzung in den Zylinderbohrungen fest und liefert so frühzeitig Daten über den Zustand des Zylinders. Um Verschleiß in den Zylindern festzustellen und genau zu lokalisieren, mussten die Verfahrenseinheiten noch vor kurzem während einer längeren Stillstandsphase auseinandergebaut werden. Das ist heute nicht mehr so. "Mit unseren speziellen Messgeräten in Verbindung mit einer schnellen Software können wir eine vollständige Verschleißuntersuchung innerhalb weniger Stunden realisieren", so KraussMaffei Berstorff-Kundenberater Adrian Mann. "Viele Kunden nutzen unseren Service zur vorbeugenden Wartung um größere Getriebeschäden, Qualitätsmängel bei den Produkten oder Durchsatzreduzierungen zu vermeiden", erklärt der Kundenberater weiter. Genaue Messmethode Das Gehäusebohrungs-Messgerät stellt den Verschleiß in den Achterbohrungen durch Messung des Innendurchmessers fest. Die Sensoren messen die tatsächlichen vorhandenen Bohrungsdurchmesser über die gesamte Verfahrensteillänge. An jeder Messstelle, das heißt alle 5 Millimeter, werden versetzt um 60 Grad drei Messungen vorgenommen, wobei die Sensoren an verschiedenen Positionen messen. Als Ergebnis stehen die Innendurchmesser in sechs Spuren und einer axialen Auflösung von 5 mm zur Verfügung. Aus den jeweiligen Durchmesserwerten wird über die Auswertesoftware der Verschleiß errechnet. Die frühzeitige Verschleißmessung beugt neben möglichen Produktionsfehlern auch Schäden am Extruder selbst vor. Um zusätzlich eine genaue Analyse über die Beschaffenheit der Oberfläche vornehmen zu können, wird nach der Durchmessermessung der Messmolch mit einer Endoskopiekamera ausgestattet. Die Kamera liefert gestochen scharfe Bilder und Filme vom Oberflächenzustand der Achterbohrung. Eine abschließende Vermessung der Schneckenstränge rundet das Programm ab. Danach werden die Ergebnisse der Messungen und der Endoskopie in Form eines aussagekräftigen Gutachtens zusammen gestellt. Darin enthalten sind eine grafische Darstellung des Innendurchmessers, eine bebilderte Beschreibung des vorgefundenen Zustandes der geprüften Zylinder und Schnecken sowie eine Handlungsempfehlung. Bild: Messgerät und Endoskopiekamera liefern Daten über den Zustand der Zylinderbohrung in einem KraussMaffei Berstorff-Zweischneckenextruder. Weitere Informationen: www.kraussmaffei.com |
KraussMaffei Technologies GmbH, München
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