| 09.03.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Drei Gehäuseteile aus dem dimensionsstabilen Polyamid Ultramid® B3WGM24 HP der BASF bilden die Airbox des stärksten Motorrads von BMW. Das Bauteil wird von MAHLE in Öhringen gefertigt. Die nötige Luft kommt über das Filterelement (vorne rechts) in die Airbox (hinten). Im Unterteil der Box befinden sich die vier längenschaltbaren Saugrohre (vorne links). Die Airbox besteht aus miteinander verschweißtem Ober- und Unterteil. Die Verstelleinheit für die Variation der Schwingrohrlänge wird vor dem Verschweißen an das Unterteil montiert. „Da die Formgenauigkeit der Gehäuseteile die Exaktheit der Saugrohrverstellung beeinflusst, kommt es vor allem auf die Verzugsarmut des Kunststoffs an“, erläutert Nicole Berg, Fertigungsplanerin bei MAHLE. Besonders wichtig seien auch die Schweißeigenschaften des Materials, denn der kleine Bauraum erfordere sehr kleine Schweißgeometrien. Darüber hinaus führe der Mineralgehalt im Kunststoff zu einer guten Geräuschdämpfung. Vom PKW zum Motorrad Nachdem sich das Luftansaugrohr aus Polyamid im europäischen PKW-Bau inzwischen fast flächendeckend durchgesetzt hat, weitet sich das Einsatzfeld dieser Kunststoffbauteile nun auch auf dem Motorradsektor aus. Die Besonderheiten des Motorrad-Saugrohrs im Vergleich zur Variante für den PKW sind die kurzen Ansauglängen und der kleine kompakte Bauraum. Mit ihrer Längenschaltung ermöglicht die Sauganlage es der BMW S 1000 RR, den Verlauf des Drehmoments über einen breiten Bereich zu optimieren. Weitere Informationen: www.basf.de |
BASF SE, Ludwigshafen
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