| 15.03.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bei der Analyse möglicher Einsatzgebiete der Kunststoff-Direktverschraubung – neben den bekannten und bewährten Lösungen zumeist bei Thermoplasten – wird schnell deutlich, dass verstärkt alternative Materialien berücksichtigt werden müssen. Besonders duroplastische Kunststoffe ersetzen zunehmend andere Werkstoffgruppen. So sind im Automotive-Bereich intelligente Leichtbaukonzepte entscheidend für die Einhaltung künftiger Schadstoff-Grenzwerte. Ein Trend im Motorenbau ist das Downsizing, bei dem bis zu zwei Turbolader den hubraumreduzierten Motor "zwangsbeatmen". Bei diesen Turboladern werden die Gehäuse aus Gewichtsgründen teilweise aus Duroplast – statt aus Leichtmetall – gefertigt. Die sichere und langlebige Verbindung dieser hoch belasteten Bauteile stellt hohe Anforderungen an die Verbindungselemente. Auf Basis der bekannten Delta PT-Schraube wurde die Variante Delta PT DS entwickelt, die aufgrund ihres besonderen Gewindelayouts für hohe Anforderungen bei der selbstfurchenden Verschraubung in Duroplaste prädestiniert ist, so der Anbieter Ejot. Und das gelte nicht nur für Automotiveanwendungen: Diese neuartige Schraube sei generell optimiert für Konstruktionen, die aufgrund der Härte und Sprödigkeit der zu verbindernden Bauteile besondere Anforderungen an die Direktverschraubung stellen. Auf die Gewindegeometrie werden Nuten aufgebracht, die ein optimales Formen des Mutterngewindes ermöglichen sollen. Diese Nuten sind an der Schraubenspitze besonders ausgeprägt und laufen in Richtung Schraubenkopf aus. Die neu entwickelte Gewindeformzone ermöglicht so ein niedriges Eindreh- und ein hohes Überdrehmoment, Tubusbrüche bei der Direktverschraubung soll die neue Schraube zuverlässig vermeiden. Somit lassen sich Thermo- und Duroplaste mit nur einem Schraubentyp verbinden, was die Logistikkosten senken dürfte. Weitere Informationen: www.ejot.de VDI-Tagung „Kunststoffe im Automobilbau“, 17.-18. März 2010, Mannheim, Stand 35 |
Ejot GmbH & Co. KG, Bad Berleburg
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