| 23.03.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die polnische Kunststoff-Messe Plastpol 2010 in der zentralpolnischen Stadt Kielce steht unter einem ungünstigen Stern: Die wichtigsten polnischen Vertriebsunternehmen, die in der Interessenvertretung "Klub Dystrybutora Tworzyw" (KDT, Verein des Kunststoffvertriebes) zusammengefasst sind, werden nicht auf der Veranstaltung vertreten sein. Grund: Die Unternehmen halten es für ungünstig, dass diese Messe jedes Jahr stattfindet, berichtet das internationale Fachportal „eplastics.net“. Aus der Sicht der Manager des KDT ist ein solcher Veranstaltungsmodus nicht branchengemäß. Innerhalb eines solchen Zeitraums könnten die Aussteller keine Produkt- oder Technologieneuheiten präsentieren. Eine Teilnahme an dieser Veranstaltung verursache deswegen nur überflüssige Kosten, die den Unternehmen keinen wesentlichen Image-, Verkaufs- oder Marketingnutzen brächten. Die weltgrößten Kunststoffmessen finden den Aussagen der Manager zufolge ja auch nur alle drei Jahre statt. „Selbstverständlich bedeutet diese Entscheidung nicht, dass der KDT die Seriosität der Messeveranstalter und der Organisatoren anzweifelt“, heißt es weiter. Die Krise habe in jedem Fall auch zu dieser Entscheidung beigetragen. Die Unternehmen, die im KDT organisiert sind, haben im vergangenen Jahr gemeinsam mehr als zwei Milliarden Zloty (500 Millionen Euro) generiert. Plastpol ist die größte Messe für die Verarbeitung von Kunststoff in Polen und in Mitteleuropa. Im vergangenen Jahr 2009 haben sich hier 670 Unternehmen aus 30 Ländern präsentiert. Nach Aussagen der Aussteller ist dieses Ereignis eines der wichtigsten Branchenmessen überhaupt. Plastpol 2010, 25.5.-28.5.2010, Kielce, Polen Weitere Informationen: www.targikielce.pl |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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