| 25.03.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der börsennotierte Umweltdienstleister und Rohstoffhändler INTERSEROH SE mit Sitz in Köln hat das Geschäftsjahr 2009 trotz des weltweiten Konjunktureinbruchs mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen und Neukunden im In- und Ausland hinzugewonnen. Wie das Unternehmen kürzlich anlässlich der Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2009 mitteilte, betrug das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern 17,40 Mio. Euro (2008: 17,75 Mio. Euro) und das EBT 3,81 Mio. Euro (2008: 5,89 Mio. Euro). Der konsolidierte Konzernumsatz fiel vor dem Hintergrund des drastischen Preiseinbruchs für Sekundärrohstoffe dagegen mit 1.266,59 Mio. Euro geringer aus als im Vorjahr (2008: 2.065,85). Durch die Aufstellung unter dem virtuellen Dach der ALBA Group könne die Unternehmensgruppe ihren Kunden das gesamte Spektrum an Umwelt- und Recyclingdienstleistungen inklusive der Vermarktung von Rohstoffen anbieten. Interseroh erwartet spürbare Ergebnisverbesserung in 2010 Für 2010 geht der Vorstand der INTERSEROH SE von weiterhin anspruchsvollen Märkten aus. Interseroh ziele auf ein langfristig profitables Wachstum, das heißt, ein im Vergleich zum Umsatz überproportional wachsendes Ergebnis. Vor allem durch die Beiträge des Ergebnissicherungsprogramms erwarte die INTERSEROH SE ein Ergebnis vor Sonderfaktoren, das spürbar über dem von 2009 liegt. Das Ausmaß der Ergebnisverbesserung hänge jedoch ganz wesentlich von der Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Deutlich gestiegene Nachfrage nach Kunststoffen Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der INTERSEROH SE, betonte, dass sich die Situation an den Märkten für Sekundärrohstoffe – verglichen mit den extremen Monaten der Wirtschaftskrise bereits wieder vollständig umgekehrt habe. „Aktuell stellen wir fest, dass Sekundärrohstoffe wieder knapp werden. So ist derzeit beispielsweise die Nachfrage nach Altpapier deutlich höher als das Aufkommen in Deutschland, ähnlich verhält es sich mit Metallen, Schrotten und hochwertigen Kunststoffen.“ Im Segment Rohstoffhandel wurden Kompetenzcenter zur Vermarktung von Altpapier und Altkunststoffen geschaffen, um Mengen zu bündeln und die Marktmacht zu steigern. Die Tonnage gehandelter Kunststoffe konnte in 2009 um fast 50 Prozent auf 273.000 Tonnen gesteigert werden. Damit gehört Interseroh nach eigenen Angaben zu den führenden Versorgern der europäischen Kunststoffindustrie sowie zu den größten Exporteuren nach Südostasien. Dateianhang zur Meldung: |
Interseroh SE, Köln
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