| 01.04.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Eine neue Studie identifiziert Asien als den am schnellsten wachsenden und dynamischsten Markt e ächste Jahre für thermoplastische Masterbatches. Trotz der globalen Rezession sei die Nachfrage ungebrochen, es wird eine weitere Steigerung von über 7 % jährlich prognostiziert. Wichtigster Treiber dabei ist die kontinuierliche Entwicklung des chinesischen Marktes. China sei mit etwa 60 Prozent Marktanteil die dominierende Größe der Region. In China hat sich die Masterbatch-Produktion in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Im gleichen Zeitraum wurde das Land vom Netto-Importeur zum Netto-Exporteur. Mit den - wachsenden - exportierten Mengen verschafft sich das Land vor allem bei seinen Nachbarn zunehmenden Einfluss, zum Teil mit einer aggressiven Preisgestaltung. Südkorea und Thailand bilden mit 11 % und 9 % Anteil die beiden weiteren bedeutsamen Masterbatch-Märkte in Asien. Beide Länder bieten stabile Märkte, da die lokale verarbeitende Industrie einen relativ hohen Standard bedient. Ein ordentliches Wachstum, wenn auch von einer kleinen Basis gestartet, hatte in den letzten Jahren der Kunststoffmarkt in Vietnam. Allerdings sind die hier engesetzten Masterbatche überwiegend eher einfach, trotzdem haben im Markt bereits ausländische Unternehmen wie Clariant und Culamix investiert. Obwohl sie von einer Verringerung der Wachstumsraten für Masterbatches in Asien ausgeht, prognostiziert die Studie, dass die Region ein Wachstumstreiber bleiben wird, auch weil die Ansprüche an Farbgebung und technische Eigenschaften bei den Produzenten der Region überdurchschnittlich steigen werden. Aktuell weist die Studie erwartete Wachstumsraten bis 2013 von 7 % bis 8 % jährlich auf mehr als 1,2 Millionen Tonnen aus. Weitere Informationen: www.amiplastics.com |
Applied Market Information Ltd., Bristol, Großbritannien
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