| 26.04.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Mit der Teilnahme an der Ringversuchserie stellen sich Labore selbst und gegenseitig auf die Probe, um gleichsam die eigenen Prüfverfahren unter die Lupe zu nehmen und um die Vergleichbarkeit der Verfahren überprüfen zu können. Die Prozedur ist denkbar einfach und doch hoch effizient: gleichwertige Probekörper werden an die Labore verschickt und dort nach vorher genau festgelegten Parametern untersucht. Anschließend gehen die Ergebnisse an das Kunststoff-Institut zurück und werden dort statistisch ausgewertet. "Solange sie in einem gewissen Toleranzrahmen bleiben, ist alles in Ordnung. Fällt eines der Labore bei einzelnen Werten aus dem Rahmen, stimmt irgendetwas nicht mit der Prüfeinrichtung". Ringversuche sind somit wichtige Instrumente der externen Qualitätssicherung für Laboratorien und dienen zur Ermittlung bzw. Überprüfung der Genauigkeit von Messmethoden und dokumentieren die Leistungsfähigkeit des eigenen Labors. Die Teilnahme an Ringversuchen wird insbesondere Prüfstellen oder Laboratorien empfohlen, die nach einem QS-System gemäß ISO 9000 zertifiziert oder nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert sind. Bereits zum neunten Mal führt das Kunststoff-Institut Lüdenscheid die Ringversuchserie durch. Waren es 2009 noch 114 Institute und Firmen aus 11 Ländern mit Anmeldungen für 50 Verfahren, so sind es bislang 135 Firmen aus 21 Ländern und 51 Prüfverfahren die sich in 2010 gegenseitig auf die Probe stellen. Ansprechpartner: B. Eng. Thorsten Helbig, Tel. +49 (0) 23 51.10 64-159 helbig@kunststoff-institut.de Dipl.-Ing. Jens Hündorf Tel. +49 (0) 23 51.10 64-150 huendorf@kunststoff-institut.de Weitere Informationen: www.kunststoff-institut.de |
Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH, Lüdenscheid
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