| 22.07.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Scholz Dosiertechnik GmbH hat nach eigenen Angaben den Zuschlag für den vom belgischen Prüf- und Forschungsinstitut Materia Nova ASBL international ausgeschriebenen Auftrag zum Technikumsausbau um eine Mehrkomponenten-Dosiertechnik für Feststoffe und Flüssigkeiten erhalten. Das Scholz CON-TRUST Dosiersystem versorgt eine Compoundierlinie in einem Durchsatzbereich von 20-300 kg/h. Die Erweiterung des Dienstleistungsangebots des Forschungszentrums um den Produktionsmaßstab dient zur Unterstützung für Unternehmen in der Produktentwicklung im Bereich Bio-Polymere bzw. Bio-Compounds. Die gelieferte 6–Komponenten Dosieranlage zeichne sich durch den bekannten flexiblen und modularen Standard der Firma Scholz Dosiertechnik GmbH aus, teilt das Unternehmen mit. Die gestellten Anforderungen der rezepturgesteuerten, gravimetrischen Zuführung von vier leicht bis schwer fließenden, meist pulverförmigen Feststoffen sowie der volumetrischen Einspritzung zweier Flüssigkeiten mit unterschiedlichsten Viskositäten werden von der zentralen Steuereinheit Scholz EasyTouch überwacht. Das in einem SLAVE-Regelschrank integrierte, von einem Industrie-PC gesteuerte Regelsystem biete derzeit die Möglichkeit der Zugabe von Rohstoffen durch maximal 24 Einzelkomponenten. Diese Eigenentwicklung soll den Einsatz aller bekannten Dosieranwendungen wie Schneckendosierer, Vibrationsrinnen, Pumpen, Banddosierer, Meßbandwaagen, externe Sollwertvorgaben - Istwertrückmeldung (ICP) sowie die Verarbeitung analoger Meßsignale von z. B. Durchflussmessungen oder volumetrischen Dosiergeräten (PID) ermöglichen und bei Bedarf auf über 24 Komponenten erweitert werden können. Die geforderten, hohen Qualitätsstandards einer wirtschaftlichen Kunststoff-Compoundierung werden durch die konsequente Zusammenführung von Wägen, Dosieren und Nachfüllen bei der gravimetrischen Schüttgut- und Flüssigkeitsdosierung zu einer zentralen, digitalen Datenerfassung ermöglicht. Neben dem autark arbeitenden SCHOLZ CON-TRUST MASTER-Konzept steht die hier eingesetzte SLAVE-Variante zur Verfügung. Mit der eingesetzten Extrudersteuerung gekoppelt und bedient, soll so ein störungsfreier Betrieb gesichert werden. Mit vier steckbare Plattformwaagen vom Typ C1S und C2S können die geforderten verfahrenstechnischen Anforderungen der Pulverdosiergeräte des Typs Hethon HF 31, 41 und 51 sowie einer Doppelschnecke wechselweise durch einfache Modultechnik abgedeckt werden. Für das Dosieren der Flüssigkomponenten kommen zwei Zahnradpumpen zum Einsatz. Die Drehzahl des Pumpenantriebs und somit der Durchsatz der Flüssigkeitsdosierungen werden volumetrisch durch eine Durchflußmessung nach dem Coriolis-Prinzip gesteuert. Entscheidend für den Zuschlag an die Scholz Dosiertechnik GmbH sei die maximal erreichbare Flexibilität der modularen Dosiertechnik in Verbindung mit einem modularen Steuersystem, welches zukünftige Anwendungen und Herausforderungen voll gewachsen sei. Weitere Informationen: www.scholz-dosiertechnik.de, www.materia-nova.com |
Scholz Dosiertechnik GmbH, Niedernberg
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