| 19.10.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft der K 2010 stellt das Fraunhofer ILT die laserbasierte Kunststoffschweißanlage TransTWIST vor. In Live-Vorführungen demonstrieren die Forscher, wie zwei transparente Fügepartner aus Kunststoff im Überlapp mittels Laserstrahlung miteinander verbunden werden können. Beim konventionellen Laserstrahlschweißen wird der untere Fügepartner üblicherweise mit einem geeigneten Strahlungsabsorber versehen. Dies ist zeit- und kostenintensiv. Zudem wird das Erscheinungsbild des Bauteils bzw. der Fügenaht durch die Eigenfarbe des Strahlungsabsorbers beeinträchtigt.Um transparente Kunststoffe ohne Nahtabzeichnung fügen zu können, haben die Forscher des Fraunhofer ILT eine Laseranlage zum Kunststoffschweißen entwickelt. Sie verbindet transparente Fügepartner im Überlapp ohne Additivierung mit Infrarot-Absorbern miteinander. Dadurch entfallen aufwändige Vorbehandlungen, der Endanwender spart Zeit und Kosten. Dies stellt auf dem Gebiet des Kunststoff-Laserschweißens eine Neuerung dar. Mit TransTWIST lassen sich qualitativ hochwertige Fügenähte realisieren, die im Hinblick auf Abzeichnungsfreiheit und Ausdehnung der Wärmeeinflusszone allen gängigen Anforderungen an das Endresultat genügen. Einsatzgebiete von TransTWIST sind die Medizintechnik, insbesondere die Mikrofluidik, die Verpackungsindustrie sowie Design-Anwendungen. Weitere Informationen: www.ilt.fraunhofer.de K 2010, 27.10.–3.11.2010, Düsseldorf, Halle 3, Stand E91 |
Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, Aachen
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