| 20.10.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Für Innenverkleidungen und weitere Materialien im Fahrzeuginnenraum will Toyota künftig neuartige biologische Kunststoffe verwenden. Diese Biokunststoffe markieren den weltweit ersten Einsatz von Bio-PET, einem neuen Material auf Zuckerrohrbasis, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Erstmalige Verwendung im neuen Lexus CT 200h Erstmals verwendet Toyota die neuen Materialien für die Verkleidung des Gepäckraums im neuen Lexus CT 200h, der Anfang 2011 auf den Markt kommt. In der Folge soll sowohl die Anzahl der Fahrzeuge in denen dieser Kunststoff Verwendung findet, als auch die Materialmenge pro Fahrzeug kontinuierlich angehoben werden. Zudem plant Toyota für 2011 die Einführung eines neuen Modells, dessen Interieur zu 80 Prozent aus den neuen Biokunststoffen besteht. Hitzebeständiger und haltbarer als konventionelle Biokunststoffe Das innovative, gemeinsam mit der Toyota Tsusho Corporation entwickelte Material auf Bio-PET-Basis zeichnet sich gegenüber konventionellen Biokunststoffen durch größere Hitzebeständigkeit, längere Haltbarkeit und einen besseren Schrumpfwiderstand aus, heißt es weiter. Es könne$ auch für Sitze, Teppiche und andere Innenraumkomponenten mit hohen Anforderungen verwendet werden, die von bisher bekannten ökologischen Kunststoffen nicht erfüllt werden könnten. Zugleich sollen die Biokunststoffe das Potenzial besitzen, bei höherem Produktionsvolumen das Kostenniveau erdölbasierter Werkstoffe zu erreichen. Verbesserung der CO2-Bilanz gegenüber erdölbasierten Materialien Die CO2-Bilanz des Biokunststoffs falle erheblich besser aus als die von konventionellen Materialien auf Mineralölbasis. Dies trage zu einer Verringerung der CO2-Emissionen über den gesamten Produktzyklus bei und schütze die begrenzten Erdölvorräte. Toyota setzt Biokunststoffe seit dem Jahr 2000 in Automobilen ein und sei im Jahr 2003 der weltweit erste Automobilhersteller gewesen, der in einem Großserienfahrzeug einen ökologischen Werkstoff auf Polyactid-Basis verwendete. Aus diesem Material bestehen die Reserveradabdeckung und die Fußmatten des in Japan angebotenen Modells "Raum". Seitdem will Toyota den Anteil dieser Stoffe kontinuierlich gesteigert haben. In der Ende 2009 eingeführten Hybridlimousine Sai bestehen 60 Prozent der Oberflächen von Innenraumteilen aus Biokunststoffen: das sei ein Rekordwert in der Automobilbranche. Weitere Informationen: www.toyota.de |
Toyota Deutschland GmbH, Köln
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