| 15.11.2010, 14:07 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Kunststoffabfälle werden in Europa unterschiedlich gut verwertet. Zwar betrug die durchschnittliche Verwertungsrate für Post-Consumer-Abfälle 2009 in der EU 54 Prozent und lag damit um 2,7 Prozent höher als im Jahr zuvor. Doch dahinter verbergen sich extreme Unterschiede. Die Schweiz, Deutschland und Dänemark sind mit Verwertungsraten von fast 100 Prozent führend. Andere hinken hinterher, so etwa Großbritannien, das nur eine Verwertungsrate von 26 Prozent erreicht. Auch deshalb hatten sich die Veranstalter entschlossen, mit der Identiplast auf Tour zu gehen: In diesem Jahr fand dieses europäische Event zu Innovationen rund um die Verwertung gebrauchter Kunststoffe erstmals nicht in Brüssel statt, sondern in London. Am 9. bis 10 November 2010 trafen sich im Cavendish Conference Centre mehr als 160 Vertreter der Kunststoff- und der Recyclingindustrie, aus Wissenschaft und Forschung, Ämtern, Behörden und NGOs, um sich zu informieren, miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Mehr als 30 Vorträge standen auf dem umfangreichen Programm. Unter den Rednern waren etwa Karolina Fras aus der DG Environment der EU-Komission, Claudia Kuss-Tenzer aus der European Environmental Bureau sowie Paul Augustowski, CEO der Basell Orlen. Jan-Erik Johansson, bei PlasticsEurope zuständig für die North Region und darüber hinaus Leiter des Resource Efficiency Programms, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Konferenz. Sie sei, so Johansson, ein bedeutsamer Beitrag dazu, Recycling und Verwertung in Europa noch populärer zu machen und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu dem Ziel, keinen Kunststoffabfall mehr zu deponieren. Weitere Informationen: www.plasticseurope.org |
PlasticsEurope Deutschland e. V., Brüssel, Belgien
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