| 19.11.2010, 13:42 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die WIPAG Nord GMBH & Co. KG aus Gardelegen hat am 17. November 2010 den 10. Hugo-Junkers-Innovationspreis Sachsen-Anhalt in der Kategorie „Innovativster Regelbruch“ verliehen bekommen. Die Preisvergabe erfolgte durch den Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes, Dr. Reiner Haseloff. Der Preis ist mit 10.000 € dotiert. Dieses Preisgeld will WIPAG für die Weiterentwicklung seiner Technologien einsetzen. Die WIPAG konnte zeigen, dass die Aufbereitung von Altstoßfängern technisch und wirtschaftlich darstellbar ist. Das daraus resultierende Endprodukt wird wieder zur Herstellung neuer Automobilteile verwendet. Zur Entwicklung des Stoßfängerrecyclings WIPAG war von 2001-2003 in ein Projekt eines Automobilherstellers als Recycler eingebunden, in welchem es um die Aufbereitung von Altstoßfängern ging. Mittels der von WIPAG entwickelten Trenn- und Entlackungstechnologien konnte die technische Machbarkeit dargestellt werden. Wirtschaftlich darstellbar war das Verfahren damals noch nicht. WIPAG hat in der Krise investiert. Seit Mai 2010 läuft bei der WIPAG Nord GmbH & Co. KG eine Produktionslinie zur Aufbereitung von Altstoßfängern. Dadurch sei es möglich, Stoßfänger, die von Altautos demontiert wurden, einem hochwertigen werkstofflichen Kreislauf zuzuführen ("bumper to bumper"). Über den Hugo-Junkers-Innovationspreis Der Hugo-Junkers-Innovationspreis wird alle zwei Jahre durch das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Sachsen-Anhalt vergeben und zeichnet Unternehmen aus, die mit Mut und Engagement in Innovation investieren und innovative Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt bringen. In diesem Jahr musste die hochkarätig besetzte Jury aus 65 Bewerbungen die Preisträger auswählen. Weitere Informationen: www.wipag.de |
WIPAG Süd GmbH & Co. KG, Neuburg (Donau)
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