| 22.11.2010, 07:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Viren, Pilze und Bakterien, die sich trotz zunehmender Hygienemaßnahmen auf Kunststoff-Oberflächen ansiedeln, können auch mit Lebensmitteln und Futter in Kontakt kommen und stellen so eine Gefahr für Mensch und Tier dar. Daher entwickeln Wissenschaftler der Fachhochschule Münster und der Universität Bonn zusammen mit sechs Unternehmen aus dem Bereich Haustechnik neue Werkstoffe, an denen sich Mikroorganismen nicht mehr anlagern und vermehren. An dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekt unter dem Titel "SmartSurf" sind Chemiker, Lebensmitteltechnologen sowie Agrar- und Ernährungswissenschaftler beteiligt. Während der dreijährigen Forschungsdauer sollen antimikrobielle Kunststoffe entwickelt werden, die die Bildung von Biofilmen verhindern. Die neuen Werkstoffe müssen dabei toxikologisch und ökologisch unbedenklich sein. InnovationsDialog am Dienstag, 30. November 2010 Über den Stand der Forschung und die Herausforderungen, die das Projekt für Wirtschaft und Forschung mit sich bringt, informieren beteiligte Wissenschaftler und Unternehmer im Rahmen eines InnovationsDialogs am Dienstag, 30. November. Beginn ist um 17.00 Uhr im Schulungszentrum der TECE GmbH in Emsdetten (Hollefeldstraße 57). Landesweit berichten das ganze Jahr über Unternehmen und Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen in solchen InnovationsDialogen über ihre Zusammenarbeit und die Neuentwicklungen und Verbesserungen, die sich daraus für verschieden Bereiche in Wirtschaft und Industrie sowie in Gesundheit, Medizin und im gesellschaftlichen Alltag ergeben. Teilnehmen können Unternehmer und Wissenschaftler, die an solchen Kooperationen von Firmen und Hochschulen interessiert sind, sowie alle, die Interesse am Thema Kunststoff-Optimierung haben. Die Teilnahme ist kostenlos, aus Platzgründen ist jedoch eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen: www.innovationsallianz.nrw.de |
InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V., Bonn
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