| 25.11.2010, 06:42 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der slowakische Kunststoffverarbeiter Plastika aus Nitra hat die ersten neun Monate dieses Jahres mit einem Verlust von 3,7 Mio. EUR abgeschlossen. Damit ist der Fehlbetrag gegenüber der gleichen Vorjahresperiode, in der ein Minus von 556.168 EUR verzeichnet wurde, auf mehr als das Siebenfache angeschwollen. Die Umsätze schrumpften gleichzeitig um 42,3% auf 11,5 Mio. EUR. Plastika, die vor allem Rohrsysteme für das Baugewerbe produziert, hat unter der Stagnation der Baubranche, dem Stopp der PPP-Projekte in der Slowakei und Verzögerungen bei öffentlichen Kanalisationsprojekten zu leiden. Gleichwohl setzt das Unternehmen sein EU-gefördertes Investitionsprojekt zur Erhöhung der Produktionskapazität für Wellrohre aus Polypropylen und zur Modernisierung der Spritzgussanlagen fort. Die Finanzierung erfolgt aus einem Bankkredit. Um die Auswirkungen der Krise zu mindern, hat Plastika nach eigenen Angaben Maßnahmen in den Bereichen Finanzen, Produktion, Vertrieb und Personal ergriffen. Im Mittelpunkt stehe dabei die Senkung der Kosten und die Unterstützung des Vertriebs. Für das vierte Quartal erwarte man einen Umsatz und Ergebnisse auf dem Niveau des dritten Quartals, teilte das Unternehmen mit. Weitere Informationen: plastika.sk Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Slowakei
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